17.04.2018, 10:28 Uhr

Möglichkeiten zur Urnenbestattung Ein Rosengrab für den Friedhof in Burglengenfeld

gKU-Vorstand Friedrich Gluth (re.) präsentierte das neue Rosengrab mit seinen Mitarbeitern (v.li.) Christian Dechant, Helene Meier und Thomas Feuerer. (Foto: Kommunale Bestattungen)gKU-Vorstand Friedrich Gluth (re.) präsentierte das neue Rosengrab mit seinen Mitarbeitern (v.li.) Christian Dechant, Helene Meier und Thomas Feuerer. (Foto: Kommunale Bestattungen)

Auf dem Burglengenfelder Friedhof gibt es jetzt auch ein Rosengrab. Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) Kommunale Bestattungen Burglengenfeld-Teublitz reagiert damit erneut auf die anhaltend hohe Nachfrage aus der Bevölkerung nach Möglichkeiten zur Urnenbestattung.

BURGLENGENFELD „Der Trend zur Urnenbestattung setzt sich weiter fort“, informierte gKU-Vorstand Friedrich Gluth. Mit ein Grund dafür: Oftmals können sich Angehörige nicht mehr um die Gräber kümmern, sei es aus Altersgründen oder weil die Verwandten weiter weg leben. Daher würden oftmals Grabstellen nachgefragt, die kaum oder keinen Pflegeaufwand verursachen.

Auf dem Friedhof gibt es daher neben den klassischen Einzel- und Doppelgräbern und der Urnenwand unter anderem auch Erdurnen- und Erdurnennischengräber. Auch das neue Rosengrab mit 13 Grabstellen ist ein Erdurnennischengrab. Unterhalt und Pflege der Grabstelle werden während der Grabnutzungsdauer vom gkU übernommen. Die dafür anfallenden Kosten sind in der Grabnutzungsgebühr bereits enthalten, hier fallen also keine zusätzlichen Kosten an. Der Erwerb einer Grabstelle in dem neuen Erdurnennischengrab kostet für zehn Jahre 1.254 Euro, also 125,40 Euro pro Jahr.

Angelegt wurde das Rosengrab von den Mitarbeitern der Kommunalen Bestattungen, wobei die Federführung in den Händen von Friedhofwärter Thomas Feuerer lag. Namensgebend für die Grabstelle ist die prägende Bepflanzung mit Rosen. Bisher gibt es für diese Bestattungsart ein Eibengrab, folgen soll auf Anregung von gKU-Mitarbeiter Ingo Schwieder ein Fliedergrab. Schwieder ist Imker und setzt sich dafür ein, den Lebensraum der Bienen zu schützen und zu erhalten. Und Bienen mögen Flieder. „Das passt zu unserem Bestreben, den Friedhof nicht nur würdevoll und ansprechend, sondern, wo immer es geht, auch naturnah zu gestalten“, sagte Vorstand Gluth.


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