15.10.2020, 10:50 Uhr

Bildband Neues entdecken an einem „imposanten Dombauwerk“

Franz Niebauer übergibt seinen Bildband an Regensburgs Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein.  Foto: Stadt RegensburgFranz Niebauer übergibt seinen Bildband an Regensburgs Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein. Foto: Stadt Regensburg

Er gehört einfach zu Regensburg – der Dom St. Peter. Jedes Jahr besuchen ihn zahlreiche Touristen, Gottesdienste werden gefeiert, Kultur wird spürbar. Neben dem Kölner Dom gehört St. Peter zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland. Und auch für die Regensburger selbst gehört der Dom einfach dazu.

Regensburg. Manche Regensburger sind quasi mit ihm aufgewachsen – so wie Franz Niebauer, der seine Kindheit im Haus Watmarkt 7 verbracht hat. Bis heute hat ihn der Dom nicht losgelassen – jetzt hat er einen Bildband herausgebracht.

Mit dem Bau des gotischen Domes in Regensburg war 1275 begonnen worden. Erst ab 1450 kam ein Dach, das Gebäude konnte genutzt werden. Die weit in den Himmel ragenden Domtürme gab es damals noch nicht, diese wurden erst in den Jahren 1859 bis 1869 gebaut. Im vergangenen Jahr wurden das 150-jährige Jubiläum der Türme unter anderem mit der Illumination des Domes gefeiert. Und da hätte eigentlich auch schon das Buch von Franz Niebauer erscheinen sollen. Dann hat sich alles etwas verzögert – nun aber ist der Bildband fertig und informiert mit kurzen Texten zur Geschichte des Domes zu Regensburg.

Den Dom kennt Niebauer schon aus seiner Kindheit. Unweite des Domes, am Watmarkt, verbrachte Franz Niebauer seine Kindheit und blickte quasi täglich auf den Kirchenbau. „Mit meiner Großmutter war ich sehr oft im Dom“, berichtet Niebauer, schon damals bekam er einiges gezeigt an diesem imposanten Gebäude. Und irgendwann griff er dann auch zur Kamera und lichtete den Dom von den unterschiedlichsten Seiten ab. Etwas Geduld war auch nötig – denn ein Bild ohne Gerüst, das ist vom Regensburger Dom gar nicht so einfach! Aus rund 2.000 Bilder wählte er dann diejenigen aus, die in seinem Bildband zu sehen sind. Ergänzt werden die Fotos und Texte durch Zeichnungen der Kunststudentin Michaela Stefanie Plötz.

Auf seinen Fotostreifzügen durch und rund um den Dom findet Niebauer immer wieder Neues, das ihn fasziniert. Mit seinen Fotos will er nun andere für den Regensburger Dom begeistern und dazu anregen, selbst auf Entdeckungstour zu gehen. „Nicht zu groß, nicht zu schwer, nicht zu teuer“, das war das Motto, unter dem Niebauer seinen Bildband über den Dom gestaltete. Herausgekommen sind 48 Seiten voller Bilder und Informationen, die auch als Souvenir oder kleines Geschenk geeignet sind.

Der Bildband ist bei Hofmann Druck und Verlag aus Regenstauf erschienen und im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-9816709-7-4).


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