23.04.2020, 11:29 Uhr

Glaube Weil die Fußwallfahrt entfällt – Bischof Voderholzer bringt Anliegen der Gläubigen persönlich nach Altötting

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In diesem Jahr findet die traditionelle Regensburger Fußwallfahrt zur Gottesmutter von Altötting nicht statt. Zu groß ist das Risiko einer Infektion für die Tausenden von Pilgern und den zahlreichen Helfern der Wallfahrtsorganisation.

Regensburg. Schutz und Gesundheit aller Beteiligten habe höchste Priorität, erklärt Pilgerführer Bernhard Meiler, denn rund 8.000 Gläubige treffen bei der dreitägigen, 111 Kilometer langen Fußwallfahrt jedes Jahr in Altötting aufeinander. Dennoch möchte die Pilgerleitung die bereits seit mehreren Jahren gewachsene Tradition der Anliegenzettel beibehalten, denn gerade jetzt ist es wichtig, dass die Menschen ihre Anliegen an die „Liebe Frau von Altötting“ herantragen können. Am Pfingstsamstag bringt Bischof Rudolf Voderholzer alle gesammelten Anliegen in einem großen Rucksack nach Altötting.

Anliegenurne im Regensburger Dom St. Peter

Ab dem 27. April können im Regensburger Dom (südliches Seitenschiff) die Anliegen in einer Urne abgelegt werden. Anliegenzettel stehen bereit, alle Gläubigen werden aber gebeten, um die Infektionsgefahr einzudämmen, einen eigenen Stift mitzubringen. Gebetsanliegenzettel können auch bei Pilgerführer Bernhard Meiler und bei Pfarrer Hannes Lorenz (Pfarramt Nabburg) angefordert werden. Wer keine Gelegenheit hat, in den Regensburger Dom zu kommen, kann sein persönliches Anliegen auch per Mail an pilgerfuehrer@regensburger-fusswallfahrt.de senden. Dabei reicht es, lediglich den eigenen Namen zu senden. Alle Namen werden dann auf einer Papierrolle zur Gottesmutter nach Altötting gebracht.


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