25.10.2019, 10:42 Uhr

Bedeutung des KDFB Frauenbund Kirchberg-Karlstein feiert 65. Jubiläum – 98-Jährige für 35 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt

(Foto: L. Raab)(Foto: L. Raab)

Festlich geschmückt präsentierte sich das Pfarrheim am Samstag, 19. Oktober. „Es soll schon was hermachen und schön sein, wenn wir den Geburtstag unseres Frauenbundes feiern“, so die Vorsitzende Anna Liebl. Mit einer Andacht und der anschließenden Feierstunde mit Ehrungen beging der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), Zweigverein Kirchberg-Karlstein sein 65. Jubiläum. Gestaltet wurde die Andacht von Lisa Stögbauer mit Werken aus ihrem Buch „da Herrgott und i“. Es waren Texte, die mal besinnlich waren, zum Nachdenken anregten oder halfen, zur Ruhe zu finden, die Niederbayerin in ihrem Dialekt vortrug. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht durch Karl-Heinz Dommer, der auf seiner Gitarre die Damen des Frauenbundes zu Liedern aus dem Gotteslob begleitete.

REGENSTAUF In seinem Grußwort freute sich Pfarrer Christian Blank gleich drei Zweigvereine des Frauenbundes in seiner neuen Pfarrei zu haben und er wisse um die Bedeutung des KDFB. „Es ist viel mehr als Kaffee kochen und Kuchen backen, was die Mitglieder des Frauenbundes leisten“, schmunzelt er. Was mit einer Frauenbewegung um 1900, mit dem Ziel gemeinsam für die Rechte der Frauen einzutreten und das öffentliche Leben aktiv mitzugestalten, begann, wird auch heute noch erfolgreich weitergeführt. „Es gibt immer noch viele Länder, in denen ein selbstbestimmtes Leben von Frauen nicht möglich ist. Und hier setzen sich die Zweigvereine des KDFB ein, dies zu ändern“, so Pfarrer Blank. Auch Bürgermeister Böhringer lobte den Zusammenhalt und das Engagement des Frauenbundes. „Auf vielerlei Feldern haben sich die Damen des Zweigvereins Kirchberg-Karlstein eingebracht. Etliche konstruktive Vorschläge und soziales Wirken, das unzähligen Menschen hier bei uns in der Marktgemeinde zugutekommt, verdanken wir ihnen“, hob er hervor. „An dieser Stelle geht ein besonderes ‚Vergelt’s Gott‘ an die Vorsitzende Anna Liebl und an all jene Damen, die im Verein Verantwortung tragen und trugen“, bedankte sich Böhringer. In ihrer Laudatio hob Theresia Praller, Schriftführerin des Bezirksverbandes Burglengenfeld, das gelebte Miteinander vor Ort hervor. „Der Frauenbund Kirchberg-Karlstein setzt sich in besonderem Maße auch für die Rechte der Frauen vor Ort ein, zum Beispiel in Fragen rund um die Rente“, betonte Praller in ihrer Rede.

Ein besonderes Highlight stellten die Ehrungen von Frau Beer, als ältestes Mitglied mit fast 98 Jahren und 35 Jahren Vereinszugehörigkeit, sowie zwei Ehrungen für zwölfjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft dar. Des Weiteren konnten zwei Mitglieder für 20 Jahre Mitgliedschaft mit der Silbernadel und fünf Damen mit der goldenen Nadel für 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet werden. Sechs Frauen wurden mit der Goldnadel mit Stein geehrt für 50 und mehr Jahre Vereinszugehörigkeit. Diese Ehrungen nahmen Pfarrer Christian Blank und Theresia Praller vor.

Nach einem gemütlichen Beisammensein verabschiedeten sich die Damen voneinander, nicht ohne noch gemeinsam das Bundeslied des Katholischen Deutschen Frauenbundes „O Maria Gnadenvolle“ gesungen zu haben. „Ich freue mich auf die nächsten spannenden Jahre mit ‚meinem‘ Frauenbund“, bedankte sich die Vorsitzende Anna Liebl bei den Besuchern.


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