03.06.2019, 22:44 Uhr

Viele Arbeiten noch nicht abgeschlossen Sparkasse Regensburg spendet 50.000 Euro für die neue Regensburger Synagoge

(Foto: S. Effenhauser/Stadt Regensburg)(Foto: S. Effenhauser/Stadt Regensburg)

Vor wenigen Wochen wurde die neue Synagoge am Brixener Hof eröffnet. Viele Arbeiten sind jedoch noch längst nicht abgeschlossen. Der Vorstand der Sparkasse Regensburg und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer haben dem Förderverein Neue Regensburger Synagoge e .V. dafür jetzt eine Spende von 50.000 Euro übergeben.

REGENSBURG „Seit fast 200 Jahren ist die Sparkasse der Stadt und dem Landkreis Regensburg verbunden. Wir freuen uns, heute einen weiteren Baustein übergeben zu dürfen. Denn es ist uns wichtig, das kulturelle Erbe der Region zu bewahren und jüdisches Leben auch in Zukunft hier fest zu etablieren.“ Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer zeigte sich durchaus sehr stolz, in einer weltoffenen und aufgeschlossenen Stadt wie Regensburg zu leben und zu arbeiten: „Es ist schön zu sehen, dass in Regensburg unterschiedliche Religionen eine friedliche Koexistenz führen können. Wir freuen uns, mit der neuen Synagoge auch einen Raum der Begegnung gefördert zu haben.“

In den vergangenen 20 Jahren ist die Jüdische Gemeinde in Regensburg durch Zuzug sehr stark angewachsen. Ihre Mitgliederzahl hat die 1000 bereits überschritten. Das bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Um jüdisches Leben in Regensburg auch in der Zukunft zu festigen, benötigt die Gemeinde ein für ihre Mitgliederzahl ausreichend großes Platzangebot. Die bauliche Erneuerung des Jüdischen Zentrums (Synagoge, Kulturräume und Verwaltungsbüros) ist die große Aufgabe der Gegenwart. Dieser hat sich auch der Förderverein Neue Regensburger Synagoge e. V. verschrieben. Dahinter stehen rund 50 nichtjüdische Bürgerinnen und Bürger, Frauen und Männer aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen und Stadtöffentlichkeit, die gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde dafür sorgen, dass Regensburg wieder eine Synagoge und ein Gemeindezentrum erhält.


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