05.04.2019, 12:56 Uhr

Spende CSU sammelte für die Renovierung der Alteglofsheimer Wieskapelle

CSU-Ortsvorsitzender Wolfgang Voigt und die CSU-Gemeinderäte Albert Allkofer und Josef Steinberger. (Foto: Wolfgang Voigt)CSU-Ortsvorsitzender Wolfgang Voigt und die CSU-Gemeinderäte Albert Allkofer und Josef Steinberger. (Foto: Wolfgang Voigt)

Bei der Alteglofsheimer Wieskapelle „Zum gegeißelten Heiland“ handelt es sich ein kunsthistorisches Juwel. In den letzten Jahrzehnten war der spätbarocke Bau stark heruntergekommen. Die Alteglofsheimer FrauenUnion nahm sich dem Thema Kapellenrestaurierung an und startete eine Spendenkampagne.

CSU ALTEGLOFSHEIM Die Tradition des Spendensammelns für die Restaurierung übernahm 2015 die CSU unter ihrem Vorsitzenden Wolfgang Voigt „Durch zahlreiche Benefizveranstaltungen in den vier Jahren meiner Amtszeit, haben wir Spenden in Höhe von 2.100 Euro sammeln können“, berichtet Voigt stolz. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Josef Steinberger und Albert Allkofer übergab er die zusammengetragenene Spenden der Gemeinde, die Eigentümerin des Gebäudes ist.

Voigt und seine Mitstreiter handelten beim Spendensammeln nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“. Die Vielzahl der Aktionen, bei denen Geld für die Kapellenrenovierung gesammelt wurde, ist beachtlich. „Man muss kreativ sein, wenn man etwas bewegen will und man braucht viele Helfer“, so Voigt. „Viel Dorfvereine, aber auch lokale und regionale Unternehmen haben die Renovierung ebenso unterstützt, wie der Freistaat, die Katholische Kirche und letztendlich die Gemeinde“, so Voigt. Das Anschieben der FrauenUnion und der CSU habe sich gelohnt.

Im Gemeinderat hatte sich vor allem Albert Allkofer für die Kapellenrenovierung stark gemacht. „Sie ist ein Stück Heimat“, sagt er. Wie seine Fraktionskollegen hatte sich Allkofer gewünscht, dass das 1969 abgerissene Vordach wiedererrichtet wird, um für den notwendigen Schutz des Eingangs gegen Wind und Wetter zu sorgen. „Als wir im Jahr 2016 eine Maiandacht in der Kapelle organisiert haben, kam ein Regenschauer“, berichtet Albert Allkofer. „Das Wasser ist zwei Meter weit ins Gebäude gespritzt.“ Schon allein dadurch hätte sich die Notwendigkeit eines vorgelagerten Dachs ergeben. Dass sich für den historisch belegbaren Vorbau im Gemeinderat keine Mehrheit fand, bedauert der Pfleger des Alteglofsheimer Pfarrarchives, Richard Heindl, ebenso, wie dass kein barrierefreier Zugang zur Kapelle geschaffen wurde. Mit der Entscheidung, nur den vorliegenden Bestand zu renovieren sollte Geld gespart werden. Dass stattdessen ein kostspieliger, städtisch anmutender Vorplatz auf freier Flur geschaffen wurde, ist unverständlich. Die Kapelle ist nicht mehr barrierefrei erreichbar“, sagt Heindl.

„Nach zwei Jahren Bauzeit können wir endlich wieder an diesem wunderschönen Ort feiern“, freut sich Voigt. Die Maiandacht an der Kapelle ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm der CSU aber auch der Pfarreiengemeinschaft. Am 10. Mai findet die Wiedereinweihung der Kapelle im Rahmen der Maiandacht des CSU-Ortsverbands statt. „Wir wollen weiter Spenden sammeln“, bekräftigt Voigt. Ziel sei es, eine Informationstafel aufzustellen, die über die Geschichte und der Bedeutung des Kleinods informiere.


0 Kommentare