21.12.2018, 10:01 Uhr

Landrätin und Bürgermeisterin Das Friedenslicht von Bethlehem für die Bürger weitergegeben


Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ ist im Regensburger Landratsamt angekommen und wird von dort weitergetragen. Das ist wirklich ein schönes Zeichen: Denn in Bethlehem herrscht immer Anspannung, die Konflikte der Welt sind dort wie im Brennglas zu spüren.

REGENSBURG Das Friedenslicht wird jedes Jahr von einem Kind an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündet und von dort in einer Lichtstafette als Symbol der Hoffnung und des Friedens in der ganzen Welt verteilt. Am Donnerstag ist das Friedenslicht im Regensburger Landratsamt angekommen. Diözesanvorsitzender Günther Bäte, Monika Hofer und Johannes Nüßer von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Diözesanverband Regensburg, haben die Flamme an Landrätin Tanja Schweiger übergeben. In diesem Jahr steht die Aktion Friedenslicht unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt-zusammen für eine tolerante Gesellschaft.“

„Ich freue mich, dass das Friedenslicht jetzt auch bei uns im Landratsamt leuchtet. Diese kleine Kerze soll ein Symbol der Solidarität und des Friedens sein. Ich wünsche mir, dass es alle Menschen mit Hoffnung erfüllt, die zurzeit nicht in Frieden leben können, „so Landrätin Tanja Schweiger.

Landrätin trägt Friedenslicht weiter

Weil das Friedenslicht möglichst an vielen Orten leuchten soll, hat es die Landrätin im Rahmen ihres traditionellen Weihnachtsbesuchs zur Integrierten Leitstelle (ILS) Regensburg gebracht und an Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer übergeben. Die ILS sei genau der richtige Ort für dieses kleine Symbol der Hoffnung, denn dort gehe es täglich darum, Menschen in Notlagen schnell zu helfen, sind sich beide einig. Denn egal ob es brennt, ein Unfall geschehen ist oder der Notarzt benötigt wird: jeder Notruf aus Stadt und Landkreis Regensburg sowie den Landkreisen Neumarkt und Cham läuft unter der „112“ in der ILS in der Greflingerstraße auf. Noch am selben Tag haben Bürgermeisterin und Landrätin das Friedenslicht im Rahmen eines Pressetermins an Thomas Schöniger, Leitender Polizeidirektor, Polizeipräsidium Oberpfalz, weitergegeben.

Seit 25 Jahren leuchtet das Friedenslicht aus Bethlehem in Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Kindergärten, Seniorenheimen und Wohnzimmern Österreichs und Deutschlands. Das Friedenslicht wird zunächst mit dem Flugzeug nach Österreich gebracht. PfadfinderInnen aus verschiedenen Ländern holen es von dort ab und verteilen es an alle Menschen, die sich diesem Zeichen verbunden fühlen. Für die Diözese Regensburg bringen die PfadfinderInnen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg die Flamme von Wien - heuer zum ersten Mal von Linz - nach Regensburg und verteilen sie am dritten Adventssonntag in einem feierlichen Gottesdienst im Regensburger Dom. Die Übergabefeier mit dem Regensburger Bischof besuchen jedes Jahr rund 800 bis 1000 Christen, die das Friedenslicht abholen und weiter verteilen.