06.10.2018, 15:06 Uhr

Regionaltage 2018 Franziskusweg auf dem Hermannsberg eröffnet

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, der Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) und de Roaryclubs aus Straubing waren zur Einweihungsfeier des Franziskusweges gekommen. (Foto: LRA Regensburg/Beate Geier)Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, der Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) und de Roaryclubs aus Straubing waren zur Einweihungsfeier des Franziskusweges gekommen. (Foto: LRA Regensburg/Beate Geier)

Im Rahmen der Regionaltage 2018 im Landkreis Regensburg eröffnete Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V., kürzlichden Franziskusweg auf dem Hermannsberg.

WIESENT Im Anschluss segneten Pfarrer Franz Xaver Matok und Pfarrer Hasso von Winning den neuen Wander- und Spazierweg, der mit Unterstützung des EU-Förderprogramms Leader realisiert wurde. „Der Franziskusweg war eines unserer Herzensprojekte“, gesteht Eibl, „damit verbindet sich unser Kunstsinn mit dem Anliegen, das Wunder unserer Schöpfung allen Menschen zu vermitteln und barrierefrei zugänglich zu machen. Einen besseren Ort wie hier auf dem Hermannsberg und in Wiesent hätten wir dafür nicht finden können“, so Eibl weiter. Auch für Landrätin Tanja Schweiger hat der Franziskusweg inmitten der idyllischen Natur zwischen Donautal und Bayerischem Wald besondere Bedeutung: „Mit dem Franziskusweg entstand nun schon das zweite barrierefreie Freizeit- und Erholungsangebot zur Förderung des Miteinanders von behinderten und nichtbehinderten Menschen am Hermannsberg in Wiesent. Es freut mich sehr, dass wir dieses schöne Projekt wieder mit Fördergeldern aus dem europäischen Leader-Programm unterstützen konnten und damit die Inklusion im Landkreis Regensburg weiter stärken.“

Im Kernbereich barrierefreier Wander- und Spazierweg

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg legte den Franziskusweg im Kernbereich, der sich in unmittelbarer Nähe zum Bildungshaus auf dem Hermannsberg befindet, barrierefrei an und schuf damit im östlichen Landkreis Regensburg ein Freizeit- und Erholungsziel für behinderte und nicht-behinderte Menschen. In seiner Verlängerung verläuft der Franziskusweg barrierearm den Hermannsberg hinab bis in die Ortsmitte von Wiesent. Er endet am sogenannten „Thaddäus-Ufer“, einem weiteren LEADER-Projekt, das im Jahr 2019 von der Gemeinde Wiesent umgesetzt wird. Entlang des herrlichen Wander- und Spazierweges entstanden fünf besondere Kunstwerke zum Thema Sonnengesang und Schöpfung, die zum Nachdenken, zur Besinnung und zum Verweilen einladen und alle Sinne ansprechen. Am barrierefreien Kernbereich wurde zudem eine Pergola mit Sitzmöglichkeiten errichtet, die sich für eine Rast und zum Genießen der idyllischen Natur zwischen Donautal und Bayerischen Wald anbietet.

Vielfältiges Rahmenprogramm bei der Eröffnung

Nach der offiziellen Eröffnung und Segnung fand die erste Kurzführung auf dem Franziskusweg mit interessanten Informationen der jeweils verantwortlichen Künstler zu den fünf entstandenen Kunstwerken statt. Vor dem Bildungshaus Hermannsberg präsentierten sich einige Drechsler aus dem Landkreis Regensburg und gewährten interessante Einblicke in ihr traditionsreiches Handwerk, das zugleich ein immaterielles Kulturerbe darstellt. Daneben bot der bekannte Bildhauer Max Herrmann aus Kemnathen einen Schnitz- und Modellierkurs an, bei dem interessierte Besucher sowohl ihre künstlerische Ader als auch ihre Fingerfertigkeit unter Beweis stellen konnten. Ein gutes Auge und eine ruhige Hand waren beim „Bogenschießen für Groß und Klein“ gefragt, das unter fachkundiger Anleitung der Agentur Bogenspaß unterhalb des Bildungshauses stattfand. Für das leibliche Wohl sorgten die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungshauses am Hermannsberg.


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