19.04.2018, 11:30 Uhr

Kirche Neuer Vorstand des Diözesankomitees stellt Pläne für die Zukunft vor

Neuer Vorstand des Diözesankomitees plant in die Zukunft. Foto: Hilmer (Foto:          )Neuer Vorstand des Diözesankomitees plant in die Zukunft. Foto: Hilmer (Foto: )

Der neue Vorstand des Diözesankomitees im Bistum Regensburg plant in die Zukunft und hat jetzt seine Pläne vorgestellt.

REGENSBURG Der seit März 2018 teilweise neubesetzte Vorstand des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg, dem repräsentativen Laiengremium in der Diözese, plant eifrig in die Zukunft. Ziel des Komitees solle sein, den Verbänden einen Mehrwert zu bieten, so Karin Schlecht (Vorsitzende). Dieser Mehrwert stelle sich vor allem dadurch da, dass das Diözesankomitee Interessen der katholischen Verbände bündeln und als Sprachrohr verstärken könne.

Themen wie zum Beispiel der Schutz der Sonntagsarbeit wären ein Anliegen aller katholischen Verbände und Gemeinschaften, die im Diözesankomitee vertreten sind. Diese Themen könne man gemeinsam mit dem Diözesankomitee als Sprachrohr auf einer breiteren Plattform in Gesellschaft und Politik vertreten, erklärt Edmund Speiseder (stellvertretender Vorsitzender). Wichtig ist dem Vorstand, der neben den beiden genannten Personen noch aus Tanja Köglmeier (stellvertretende Vorsitzende), Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer (bischöflich Beauftragter) und Geschäftsführer Manfred Fürnrohr besteht, dass die Impulse dazu von den Mitgliedern des Diözesankomitees kommen. Anregungen zu Positionspapieren sind ebenso willkommen wie mögliche Inhalte zukünftiger Veranstaltungen des Diözesankomitees.

Gestärkt werden soll auch die Darstellung des Diözesankomitees nach außen. Soziale Medien sollen als neues Wirkungsfeld des Laiengremiums erschlossen und in Zukunft bespielt werden. Mit drei Veranstaltungen zur Landtagswahl in Bayern unter dem Titel „Bayern wählt – Mit den Kandidaten auf du und du“ in Weiden (17. Juli, 19 Uhr), Regensburg (18. Juli, 19 Uhr) und Straubing (23. September, 14 Uhr) in Zusammenarbeit mit verschiedenen Verbänden, dem diözesanen Familientag am 1. Juli in Heiligenbrunn/Hohenthann, der Präsenz auf dem Katholikentag in Münster und dem Jahresempfang für besonders engagierte Persönlichkeiten der Verbände und geistlichen Gemeinschaften steht demnächst auch einiges an Programm ins Haus.

Um dieses Pensum an Arbeit zu bewältigen wird der Vorstand des Diözesankomitees seit kurzem vom neugegründeten Diözesanausschuss unterstützt, der aus den Delegierten für das Zentralkomitee der Katholiken Monika Uhl und Katharina Libon sowie aus dem Sprecher des Arbeitskreises Ehe und Familie Werner Spitzl besteht. Zusammen mit dem Vorstand kann so in Zukunft im Diözesankomitee, das mehr als 250.000 Laien vertritt, ordentlich angepackt werden. Eine Besonderheit ist dabei auch schon Bischof Dr. Rudolf Voderholzer aufgefallen: Die Vorstandschaft und der Diözesanausschuss sind eher weiblich besetzt. Zudem sind mit Tanja Köglmeier (25) und Katharina Libon (25) zwei sehr junge und vielfältig engagierte Katholikinnen im Komitee vertreten.


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