21.03.2018, 12:18 Uhr

Verdiente Mitarbeiter geehrt Für das Regensburger Caritas-Krankenhaus ist der Josefstag jedes Jahr etwas Besonderes

Domkapitular Dr. Roland Batz (ganz links), Caritasdirektor Michael Weißmann (ganz rechts), Geschäftsführer Florian Glück (2.v.r.) und Pflegedirektor Michael Frank (3.v.l.) dankten den langjährigen Mitarbeitern. (Foto: Wohlgemuth/Caritas-Krankenhaus)Domkapitular Dr. Roland Batz (ganz links), Caritasdirektor Michael Weißmann (ganz rechts), Geschäftsführer Florian Glück (2.v.r.) und Pflegedirektor Michael Frank (3.v.l.) dankten den langjährigen Mitarbeitern. (Foto: Wohlgemuth/Caritas-Krankenhaus)

Für das Caritas-Krankenhaus ist der Tag des Heiligen Josef jedes Jahr eine Zäsur. Am Festtag des Namenspatrons blicken die Verantwortlichen auf das vergangene Jahr zurück. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Förderer sind der Einladung zur Josefi-Feier gefolgt. Nach einer feierlichen Messe mit Domkapitular Dr. Roland Batz, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, folgte der Festakt mit Ansprache des Caritasdirektors und Ehrungen von langjährigen Mitarbeitern.

REGENSBURG „Wie Josef in der Heilsgeschichte Jesu hat jeder von uns seine unverzichtbare Rolle hier im Krankenhaus St. Josef“, sagte Domkapitular Dr. Roland Batz in seiner Predigt. Es gehe darum, dem Beispiel Josefs zu folgen, der sich selbst ganz zurücknahm, dem Willen Gottes folgte und so seiner Familie und Gott diente. „Und so hat jeder hier in St. Josef seine wichtige Aufgabe, damit den Patienten geholfen werden kann“, so Batz weiter. Er dankte allen Mitarbeitenden in Medizin, Pflege und Verwaltung für ihren unermüdlichen Dienst.

„Die Rahmenbedingungen für alle im Gesundheitswesen Tätigen werden immer komplexer und herausfordernder“, erläuterte Caritasdirektor Michael Weißmann in seiner Rede bei Festakt. Patienten werden gleichzeitig immer älter und leiden häufig an mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Die Stationen und Notaufnahmen in den Häusern seien derzeit ausgelastet. Hinzu komme der Fachkräftemangel: Gut ausgebildete Pflegekräfte würden dringend gesucht, so Weißmann. „Trotz aller systemischen Zwänge von außen müssen wir aber gerade als kirchliches Krankenhaus jeden Tag unsere Patienten und Mitarbeitenden im Blick haben. Wirtschaftliches Handeln und menschliche Behandlung und Pflege dürften sich niemals gegeneinander ausspielen. Gewinnmaximierung dürfe niemals auf Kosten der Mitarbeiter und Patienten gehen, so der Caritasdirektor. Die Mitarbeitenden schafften diesen Spagat zwischen Technisierung, Leistungsanforderung und Menschlichkeit am Caritas-Krankenhaus. Weißmann erinnerte an die Eröffnung der neuen Aufnahme- und Versorgungseinheit und das neue Herzkatheterlabor. Während der Umbau der Radiologie noch in vollem Gange ist, konnte das neue Computertomograph bereits in Betrieb gehen. Mit Professor Dr. Johannes Seitz und Privatdozent Dr. Christoph Niessen wurde beste radiologische Kompetenz an das Krankenhaus geholt. Weiterhin gutes Gelingen wünschte Weißmann für den Anbau des PflegeCampus, den die neuen Pflegeschüler bereits im April beziehen sollen. In Kooperation mit dem Universitätsklinikum und der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg konnte die Zahl der Ausbildungsplätze erhöht werden.

Ausgezeichnete Mitarbeitende

„Die Mitarbeitenden sind es, die eigentlich unser Haus tagtäglich betreiben. Sie sind das Gesicht unseres Krankenhauses“, sagte Michael Weißmann. So ist es am Namenstag der Einrichtung gute Tradition, langjährige Mitarbeiter zu ehren. Für ihren 25 jährigen Dienst in St. Josef erhielten die Elisabethmedaille der Caritas: Ulrike Gritsch (Stationsleiterin), Peter Haigermoser (Fachpraxislehrer), Jürgen Schieß (Leiter Zentralsterilisation), Belinda Pflügl, Peter Wichmann, Elisabeth Stiller, Elisabeth Hübl, Johann Koller, Andrea Hildwein, Krankenpflegehelferin Veronika Eigenstetter (alle Pflegekräfte), Christine Jobst (Buchhalterin), Martina Ruhland (Verwaltungsangestellte), Andrea Jandausch (Kodier-Assistentin) und Helena Zitzer (Beiköchin). Ein besonderes Dienstjubiläum konnte Krankenpfleger Josef Radecker feiern. Seit 50 Jahren ist er bereits im Dienst der Caritas. Hierfür erhielt er neben der Auszeichnung von allen Gästen sogar stehende Ovationen.

Mit einem Blumenstrauß wurde dann noch der langjährige Leitende Apotheker, Dr. Georg Fuchs, in den Ruhestand verabschiedet. Er war zugleich viele Jahre als Datenschutzbeauftragter tätig. Und zum Ende des Festakts stimmten alle spontan ein, um Professor Dr. Dr. Lukas Prantl, Direktor der Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, ein Geburtstagsständchen zu seinem runden Geburtstag zu singen. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Sperger Trio mit Werken von Joseph Haydn.


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