26.07.2018, 16:22 Uhr

Zu Besuch bei Papst Franziskus Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom

Archiv Ministrantenwallfahrt 2014. (Foto: Stefanie Gumpinger)Archiv Ministrantenwallfahrt 2014. (Foto: Stefanie Gumpinger)

Das lange Warten hat ein Ende – am Montag geht’s endlich los! Mit 35 Bussen und 300 Busleitern und Pfarreibegleitern machen sich rund 2.000 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Passau auf den weiten Weg nach Rom.

PASSAU In der ewigen Stadt werden zur XII. Internationalen Ministrantenwallfahrt aus Deutschland und der ganzen Welt über 60.000 Jugendliche aus über 18 Ländern erwartet; davon alleine aus Deutschland 50.000. 

Das Motto der Wallfahrt lautet: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15b). Das bedeutet: Bei sich selber anfangen, Gutes für sich und die Mitmenschen tun; den Frieden suchen und sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für ihn einsetzen. Denn Ministrant/in zu sein, das endet nicht an der Kirchentür, sondern geht mitten ins Leben hinein. Jedes eigene Handeln hat auch Auswirkung auf die Welt rundherum. 

Die Ministranten des Bistums Passau fahren am Montag, 30. Juli, nach Rom und kehren am Samstag, 4. August, wieder zurück. Was erwartet die Jugendlichen? Viele Sehenswürdigkeiten in Rom, gemeinsame Gottesdienste und dabei spüren wie erfrischend und belebend Glaube sein kann, Begegnungen mit Minis aus Deutschland und der ganzen Welt und natürlich als Höhepunkt die Begegnung mit Papst Franziskus bei der Sonderaudienz auf dem Petersplatz. Und natürlich die Erlebnisse und Eindrücke für jeden einzelnen: Die persönliche Wallfahrt und die persönlichen Begegnungen miteinander vor Ort. 

Als Jugendbischof ist auch der Passauer Bischof Dr. Stefan Oster SDB die ganze Zeit mit in Rom dabei, um mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Am Freitag feiert er mit allen Wallfahrerinnen und Wallfahrern aus dem Bistum Passau einen gemeinsamen Gottesdienst. Er freut sich auf die Romwallfahrt, weil „es immer ein wunderbares glaubensstärkendes Gemeinschaftserlebnis ist. Und: „Mit so vielen jungen Menschen unterwegs zu sein in dieser großartigen Stadt:  Sonne, Eis essen, in den Brunnen springen und vor allem miteinander Glaube, miteinander Gottesdienst feiern“, auch darauf freut sich Bischof Oster.   

Ein Reise-Groß-Projekt: Bei einer so großen Fahrt mit so vielen Teilnehmern musste natürlich enorm Vieles organisiert werden. Seit dem Sommer 2017 laufen die intensiven Vorbereitungen und Planungen im Ministrantenreferat der Diözese für die große Wallfahrt. Auf den Schultern von Ministrantenpfarrer Wolfgang de Jong, den Ministrantenreferentinnen Edith Drexler, Theresa Knapp und Silvia Spielbauer, und Sekretärin Christina Feilmeier lag die Hauptlast der Organisation. Tatkräftig unterstützt wurden sie von den beiden Praktikanten, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierten: Milena Binder und Stefan Spitzenberger.Jetzt sind die Vorbereitungen abgeschlossen, der Countdown zum Start läuft: „Wir hoffen, dass wir alles getan haben, dass die Woche für die Ministranten ein großes Erlebnis und eine wunderbare Glaubenserfahrung wird“, so das Organisationsteam.


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