02.05.2018, 19:56 Uhr

Zertifizierung soll noch 2018 erfolgen Schritt für Schritt zum „Grünen Gockel“

Der „Grüne Gockel“ kommt für das Umweltteam des KDFB in der Diözese immer näher. Darüber freuen sich (v.l.) Geschäftsführerin Kathrin Plechinger, Geistliche Begleiterin Hildegard Weileder-Wurm, Bildungsreferentin Tanja Kemper und Josef Holzbauer, Umweltbeauftragter der Diözese Passau. (Foto: Mareen Maier)Der „Grüne Gockel“ kommt für das Umweltteam des KDFB in der Diözese immer näher. Darüber freuen sich (v.l.) Geschäftsführerin Kathrin Plechinger, Geistliche Begleiterin Hildegard Weileder-Wurm, Bildungsreferentin Tanja Kemper und Josef Holzbauer, Umweltbeauftragter der Diözese Passau. (Foto: Mareen Maier)

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau kommt dem „Grünen Gockel“ immer näher.

PASSAU Beim „Grünen Gockel“ handelt es sich um ein Umweltmanagementsystem nach dem europäischen Standard EMAS, das speziell für kirchliche Einrichtungen und Kirchengemeinden entwickelt wurde.

Seit Juni vergangenen Jahres arbeitet das Frauenbund-Umweltteam unter Betreuung von Josef Holzbauer, dem Umweltbeauftragten der Diözese Passau, an der Erfüllung der vielfältigen Anforderungen.

Nachdem bereits Umweltleitlinien festgelegt und erste Ziele in die Tat umgesetzt wurden, stand als nächster Schritt eine detaillierte Bestandsaufnahme auf dem Programm – von der Einrichtung selbst, über den Verbrauch der Wärmeenergie bis hin zur Büroausstattung. Insgesamt 17 Punkte wurden unter den Aspekten „Umweltrelevanz“ und „Verbesserungspotential“ bewertet.

„Wo Verbesserungsmöglichkeiten gefunden wurden, haben wir natürlich auch gleich entsprechende Maßnahmen entwickelt, um unseren Zielen näher zu kommen“, so die KDFB-Geschäftsführerin Kathrin Plechinger, die eine Ausbildung zur kirchlichen Umweltauditorin absolviert hat. Beispielsweise will der Frauenbund den E-Mail-Versand weiter ausbauen, um Papier und Porto zu sparen. Noch in diesem Jahr möchte Plechinger die Zertifizierung zum „Grünen Gockel“ erreichen – „und wir sind wirklich auf einem guten Weg“, ist sie überzeugt.


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