07.03.2018, 08:54 Uhr

„Frieden muss man aktiv stiften“ Religiöses Wochenende der Malteser Jugend

Die Teilnehmer am religiösen Wochenende um Diözesanjugendseelsorger Johannes B. Trum (hinten rechts), Diözesanjugendreferent Johannes Breit (hinten links) und Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner (davor) hatten sichtlich Spaß. (Foto: Malteser)Die Teilnehmer am religiösen Wochenende um Diözesanjugendseelsorger Johannes B. Trum (hinten rechts), Diözesanjugendreferent Johannes Breit (hinten links) und Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner (davor) hatten sichtlich Spaß. (Foto: Malteser)

Ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Malteser Jugend ist seit vielen Jahren das religiöse Wochenende. Heuer stand für den Jugendverband die Seligpreisung „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt“ (Mt. 5,9) im Mittelpunkt.

PASSAU/MÜNCHHAM Im Jugendhaus Münchham arbeiteten hierzu die 19 Teilnehmer aus Pocking, Passau und Vilshofen drei Tage lang zum Thema Friede, bei dem unweigerlich auch Konfliktursachen und -lösungsmöglichkeiten angesprochen wurden. Geleitet wurde die beliebte Veranstaltung von Diözesanjugendseelsorger und Stadtpfarrer Johannes B. Trum aus Passau, Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner sowie seinem langjährigen Vorgänger Manuel Robl.

Dieses Team hatte für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen viele Programmpunkte vorbereitet, bei denen der Spaß natürlich nicht zu kurz gekommen ist. So konnten die jungen Malteser kleine Handyfilme drehen, in denen sie unter anderem verschiedene Bibelgeschichten in einem Stummfilm nachgestellt oder in einer Art Nachrichtensendung unterschiedliche Friedenssymbole erklärt haben. Außerdem bastelten sie Ketten mit weißen Friedenstauben als Anhänger, welche sie beim gemeinsamen Gottesdienst stolz getragen haben.

„Frieden muss man aktiv stiften, man muss zum Werkzeug des Friedens werden. Diese Einsicht haben all unsere Teilnehmer von Herzen verinnerlicht“, so das Fazit von Manuel Robl, dem Diözesanreferenten für Malteser Pastoral. Deshalb war die Stimmung bei Reflexion und Abschlussfoto entsprechend gut und jeder Teilnehmer konnte seine ganz persönlichen Erfahrungen sammeln.

Für die Jüngsten war es natürlich höchst aufregend, das erste Mal zwei Nächte hintereinander nicht zu Hause zu schlafen. Für ältere Teilnehmer standen hingegen das „Dazulernen“ und das „Wiedersehen“ vertrauter Gesichter im Vordergrund.


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