05.02.2018, 12:24 Uhr

Neues Leben für alte Handys KDFB beteiligt sich an Handy-Sammelaktion

Die KDFB Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner (links) und Geschäftsführerin Kathrin Plechinger (rechts) hoffen, dass die Handy-Sammelaktion erneut großen Zuspruch erfährt. (Foto: Mareen Maier)Die KDFB Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner (links) und Geschäftsführerin Kathrin Plechinger (rechts) hoffen, dass die Handy-Sammelaktion erneut großen Zuspruch erfährt. (Foto: Mareen Maier)

Alten Handys ein neues Leben schenken und wertvolle Ressourcen recyceln – mit dieser Zielsetzung beteiligt sich der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau erneut an einer Handy-Sammelaktion.

PASSAU Bereits im Jahr 2016 konnten bei einer ähnlichen Aktion 5.000 ausgediente Handys gesammelt werden. Wegen des großen Erfolgs beteiligt sich der Diözesanverband Passau nun an der „Handy-Aktion Bayern“.

Alleine in Deutschland werden jährlich mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft. Jedes Gerät wird durchschnittlich nur etwa 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Meist verschwinden die Handys schließlich in der Schublade – und bleiben dort. „Damit schlummern in den meisten Haushalten wertvolle Ressourcen – und die wollen wir für den guten Zweck herauslocken“, erklärt Bärbel Benkenstein-Matschiner, die Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in der Diözese Passau.

Ausgediente Handys seien wahre „Schatzkästchen“, denn sie enthalten wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber oder Kupfer, die unbedingt recycelt werden sollten, so Benkenstein-Matschiner weiter. Der KDFB hat deshalb in der Geschäftsstelle am Ludwigsplatz 4 in Passau Sammelboxen aufgestellt, in die die alten oder kaputten Handys samt Ladekabel geworfen werden können.

„Die Rücknahme, sichere Datenlöschung, Weiternutzung und das Recycling der gebrauchten Mobiltelefone sowie der Ladekabel wird in Kooperation mit der Deutschen Telekom durchgeführt. Es ist also sichergestellt, dass die Entsorgung der Handys sicher und professionell abläuft“, betont die KDFB-Geschäftsführerin Kathrin Plechinger. Dennoch sollten vor der Abgabe der ausgedienten Geräte die persönlichen Daten gelöscht und die SIM- und Speicherkarten entfernt werden.

Der Erlös der „Handy-Aktion Bayern“ geht an Bildungsprojekte von Mission EineWelt und dem Eine Welt Netzwerk Bayern. Aktuell werden 70 Cent pro Handy an die Projekte weitergeleitet. „Jedes Handy zählt! Wir würden uns sehr freuen, wenn die Sammelaktion wieder so viel Zuspruch erfährt und wir gemeinsam vielen alten Handys einen neuen Sinn geben können“, so Plechinger.

Die Aktion läuft bis Mai 2019. Natürlich können Frauenbundfrauen die Handys auch zu Arbeitstreffen, Dekanatskonferenzen oder der Delegiertenversammlung mitbringen und dort abgeben. Zudem haben Zweigvereine die Möglichkeit, selbst Boxen über www.handyaktion-bayern.de zu bestellen und zu sammeln. Die vollen Sammelboxen können kostenfrei zurückgeschickt werden.


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