23.01.2018, 11:53 Uhr

Breit gefächerte Kompetenzen 16 Leiterinnen schließen im Bistum Passau den Caritas-Kurs „Kompetent leiten“ ab

16 Erzieherinnen haben sich beim Caritas-Kurs „Kompetent leiten“ auf Führungsaufgaben vorbereitet. Beim Abschluss mit dabei (hintere Reihe v. re.) die Kursleiterinnen Claudia Pagler und Birgit Giesen, Dr. Martina Hartl, die Abteilungsleiterin „Pastoral und Pädagogik“ und Caritasvorstand, Diakon Konrad Niederländer, mit Vertretern der Kita-Träger. (Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e.V.)16 Erzieherinnen haben sich beim Caritas-Kurs „Kompetent leiten“ auf Führungsaufgaben vorbereitet. Beim Abschluss mit dabei (hintere Reihe v. re.) die Kursleiterinnen Claudia Pagler und Birgit Giesen, Dr. Martina Hartl, die Abteilungsleiterin „Pastoral und Pädagogik“ und Caritasvorstand, Diakon Konrad Niederländer, mit Vertretern der Kita-Träger. (Foto: Caritasverband für die Diözese Passau e.V.)

16 Leiterinnen haben im Bistum Passau den Caritas-Kurs „Kompetent leiten“ abgeschlossen.

PASSAU In der Caritas haben 16 Leiterinnen von Kindertagesstätten den Kurs „Kompetent leiten“ abgeschlossen. Denn die fast 20.000 Kinder täglich zu bilden, zu erziehen und zu betreuen ist eine große Aufgabe in den rund 250 Tagesstätten, Horten und Krippen im Bistum Passau. Dazu gehören neben Pädagogik und religiösen Themen viele Personal- und Rechtsfragen. Bei Verwaltungsvorgängen gilt es auf neuestem Stand zu sein. Um den Glauben kindgemäß vermitteln zu können, braucht es eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Caritasvorstand Konrad Niederländer unterstrich das katholische Profil. Alles zusammen macht Führungskompetenz aus. Am Montag, 22. Januar, hat der Ordinariatsrat und Diakon den Frauen die Zertifikate überreicht. Mit dabei waren Vertreter der Träger von Einrichtungen.

Der Bischöfliche Beauftragte für den Caritasverband für die Diözese Passau e.V. betonte das persönliche Engagement, auch bei der Neuevangelisierung. Die Leiterinnen der Kindertagesstätten seien damit Motor in Pfarreien und politischen Gemeinden, sie würden hineinwirken in Kirche und Gesellschaft. Er dankte den Trägern, dass sie die Mitarbeiterinnen für den Kurs freigestellt haben. Den Einrichtungen komme die Aufgabe zu, fassten die Teilnehmerinnen zusammen, für Familien einen Ort zu bieten, an dem Erziehungsfragen, Glaubensthemen aber auch soziale Nöte der Eltern zur Sprache kommen können. 

Um den einzelnen Anforderungen gerecht werden zu können, unterstrich Dr. Martina Hartl mit ihrem geistlichen Einstieg, müsse man die Charismen und Fähigkeiten in einem KiTa-Team entdecken und fördern. Die Abteilungsleiterin „Pastoral und Pädagogik“ in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe kündigte Weiterbildungen an, um die Kindertagesstätten für die Zukunft aufzustellen. 

Weil enormes Können, Engagement und Wissen nötig ist, um dem staatlichen wie kirchlichen Auftrag gerecht zu werden, bereitet die Caritas die Erzieherin gezielt auf leitende Tätigkeiten vor. Schließlich geht es um einen elementaren Dienst für die Eltern und Familien und gleichzeitig für die Gesellschaft. Die sieben Kurstage haben die Fachberaterinnen des Caritasverbandes für die Diözese Passau e.V. Claudia Pagler und Birgit Giesen begleitet. „Gelebter Glaube“ bescheinigten sie den Teilnehmerinnen.


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