12.01.2018, 11:14 Uhr

Würdigung für besonderes Engagement Zwei KDFB-Frauen werden mit Stephanusplakette geehrt

(Foto: Mareen Maier)(Foto: Mareen Maier)

Mit Marianne Speckbacher und Walburga Wieland zählen nun zwei weitere Frauenbundfrauen zu den würdigen Trägerinnen und Trägern der Stephanusplakette. Damit zeichnet Bischof Dr. Stefan Oster SDB Frauen und Männer aus, die sich um die Kirche von Passau in besonderem Maße verdient gemacht haben.

PASSAU „Als Verband dürfen wir dem Bischof Kandidatinnen für diese höchste Laienauszeichnung unseres Bistums vorschlagen. Es freut mich, dass er auch diesmal unseren Vorschlägen zugestimmt hat“, erklärte Bärbel Benkenstein-Matschiner, Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in der Diözese Passau. Im Rahmen der traditionellen KDFB-Dreikönigsfeier im Bildungs- und Exerzitienhaus Spectrum Kirche verlieh sie stellvertretend für den Bischof die Stephanusplaketten an die beiden neuen Trägerinnen.

Marianne Speckbacher hat eine „klassische Frauenbundkariere“ hingelegt. 1985 trat sie in den Zweigverein Unterholzhausen ein, bereits vier Jahre später wurde sie in die Vorstandschaft gewählt. 24 Jahre lang hat Speckbacher das Amt der Schriftführerin ausgeführt. „Leitungserfahrungen hat sie in der Eltern-Kind-Gruppe gesammelt.

Von 1989 bis 2000 war sie das Herz der Gruppe“, so die Diözesanvorsitzende in der Laudatio. Aber nicht nur um die Kleinen in der Pfarrei habe sich die neue Stephanusplaketten-Trägerin gekümmert. Von 1995 bis 2012 war sie im Zweigverein im Krankenbesuchsdienst aktiv. Seit 2006 engagiert sich Speckbacher auch in der Leitung des Dekanats Altötting. „Mit deinem einnehmenden Wesen, deinem sicheren Auftreten und deiner Zielstrebigkeit bist du ein wichtiges Bindeglied zwischen den Zweigvereinen und dem Diözesanverband“, richtete sich Benkenstein-Matschiner direkt an die Geehrte. Abgesehen davon ist Marianne Speckbacher seit 1992 in der Pfarrei als Lektorin tätig und für die Einteilung der Lektorinnen und Kommunionhelferinnen und -helfer zuständig.

„Und was für eine Frau eher außergewöhnlich ist: Sie bekleidet seit 2012 auch das Amt der Kirchenpflegerin in ihrer Pfarrei“, so Benkenstein-Matschiner weiter. Marianne Speckbacher selbst freute sich sehr über die Auszeichnung. „Es wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen, dass ich mit der Stephanusplakette geehrt werde. Diese Auszeichnung pusht mich jetzt natürlich und ich werde mich auch weiterhin im KDFB und meinen anderen Tätigkeiten engagieren“, sagte sie.

Die zweite Geehrte Walburga Wieland ist eine Frau mit einer beachtlichen Lebensleistung, wie die Laudatorin betonte. 1979 war sie nicht nur Gründungsmitglied des Zweigvereins Wegscheid, sondern auch bis 1991 dessen Vorsitzende.

„Kaum ein Amt abgegeben, hat sie mit ihrem Mann Paul die Rumänienhilfe Wegscheid gegründet. Das ist eine Unterorganisation des KDFB-Zweigvereins Wegscheid, die nach wie vor regelmäßig Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten nach Rumänien organisiert“, erklärte Benkenstein-Matschiner. Erst 2016, nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit, hätten Walburga und Paul Wieland die Leitung in neue Hände gegeben. Von 1994 bis 2010 war Wieland zudem die Diözesanvorsitzende des KDFB.

„In diese Zeit fällt auch die Gründung des KDFB-Diözesanchors und die Gründung des Arbeitskreises Solwodi. Sie hat zudem an der Gründung von Solwodi Bayern mitgewirkt sowie bei der Errichtung einer Schutzwohnung für Frauen und Mädchen in Passau“, so die Laudatorin. Seit 2010 ist Walburga Wieland nun Ehrenvorsitzende des KDFB-Diözesanverbandes Passau. „Ich freue mich sehr über die Ehrung, das ist eine schöne Anerkennung. Ich war sehr gerne für den Frauenbund aktiv und bin auch jetzt noch fest dabei“, sagte die frisch gebackene Stephanusplaketten-Trägerin.

Auf dem Bild sind zu sehen (von links): Bildungsreferentin Tanja Kemper, die stellv. Diözesanvorsitzenden Monika Beck und Waltraud Kufner, die Geehrte Walburga Wieland, die stellv. Diözesanvorsitzende Sieglinde Sagmeister, die Geehrte Marianne Speckbacher, die stellv. Diözesanvorsitzende Anne-Marie Ederer, die Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner, der Geistliche Beirat Manfred Ertl, die Geistliche Begleiterin Hildegard Weileder-Wurm und Geschäftsführerin Kathrin Plechinger.


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