28.11.2017, 06:40 Uhr

Besonderes Jubiläumsjahr im Bistum Geburtstag des Heiligen Bruder Konrad jährt sich zum 200. Mal

„Auch heute können wir von seinem einfachen christlichen Leben noch vieles lernen“, betont Bischof Oster.  (Foto: 123rf.com)„Auch heute können wir von seinem einfachen christlichen Leben noch vieles lernen“, betont Bischof Oster.  (Foto: 123rf.com)

Im Bistum Passau wird in Kürze ein ganz besonderes Jubiläumsjahr gefeiert: Der Geburtstag unseres Heiligen Bruder Konrad und sein Tauftag jähren sich am 22. Dezember zum 200. Mal!

PASSAU Der Heilige Bruder Konrad ist eine Schlüsselfigur für viele Menschen und für unser ganzes Bistum. Als Pförtner in Altötting hat er den Fragenden und Suchenden, den Pilgern und den Armen, den Kranken und den Bettlern buchstäblich seine Pfortentüre geöffnet – und sich gekümmert. Ein Kümmerer ist er sein Leben lang geblieben.

„Auch heute können wir von seinem einfachen christlichen Leben noch vieles lernen“, betont Bischof Oster. Seine Heiligsprechung während der Nazizeit war auch ein Aufruf für Frieden und Menschlichkeit, der nicht vergessen werden darf.

Das Bistum Passau will den großen Bistumspatron und sein Leben, in dem er sich um so viele gesorgt hat, in besonderer Weise würdigen. Den Auftakt zu einer ganzen Veranstaltungsreihe macht am 1. Advent ein Hirtenwort, das in den Gottesdiensten der Diözese verlesen wird. Was weiterhin im Jubiläumsjahr geplant ist, wird am Freitag, 1. Dezember, bei einer Pressekonferenz im Bischöflichen Sekretariat bekannt gegeben.

Daran teilnehmen werden Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Seelsorgeamtsleiter Dr. Hans Bauernfeind, Kapuziner Guardian P. Norbert Schlenker OFMKap, Stiftspropst Prälat Günther Mandl, Pfarrer Gunther Drescher aus Bad Griesbach, Domvikar Wolfgang de Jong.

Gezeigt wird auch Taufgeschirr des Heiligen Bruder Konrad, das bei einer Sonderausstellung im Geburtshaus in Parzham ab 22. Dezember zu sehen ist.


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