17.12.2020, 09:36 Uhr

Hilfe in Corona-Zeiten Caritas-Dienste sind auch im Lockdown erreichbar

 Foto: lev dolgachov/123rf.com Foto: lev dolgachov/123rf.com

Der Krisenstab der Caritas Kelheim hat die Sozialen Dienste auf die Bedingungen des Lockdowns umgestellt. Der Wohlfahrtsverband weist darauf hin, dass trotz aller Beschränkungen die Hilfsdienste weiter zur Verfügung stehen, aber eben in der Regel ohne direkten persönlichen Kontakt.

Landkreis Kelheim. Die Ambulante Pflege läuft ohne Einschränkungen weiter, die Tagespflege bietet eine Notbetreuung an, ein Großteil der Beschäftigungsprojekte schließt jedoch. Trotz der Einschränkungen durch die staatlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz bleiben die Beratungsdienste der Caritas für Klienten auch während des Lockdowns erreichbar. Die Beratung wird in erster Linie per Telefon oder Mail durchgeführt. Bei den Fachberatungsstellen können Telefontermine vereinbart werden. In Notfällen, Krisen und bei wichtigen Fristangelegenheiten ist auch weiterhin mit Terminvereinbarung eine persönliche Beratung in den Caritas-Sozialzentren Abensberg, Mainburg und Kelheim möglich. Die Kontaktdaten sind zu finden im Internet unter www.caritas-kelheim.de oder im Telefonbuch Kelheim.

In der Migrationsberatung finden keine Sprechstunden in den Gemeinschaftsunterkünften statt. Das Tageszentrum „CaTze“ in der Donaustraße in Kelheim schließt vorerst bis zum 10. Januar 2021 für die Präsenzbetreuung und stellt auf telefonische Betreuung um. Die Besucher des Tageszentrums werden zur Überbrückung dieser für sie schwierigen Phase ab sofort durch die Caritas-Mitarbeiter regelmäßig telefonisch kontaktiert und betreut. Bis zum 10.Januar 2021 finden auch keine Gruppenangebote und Treffen der Selbsthilfegruppen in den Sozialzentren Kelheim, Abensberg und Mainburg statt. Die Tafel Kelheim wird aber wie geplant am 18. Dezember eine Ausgabe von vorgepackten Lebensmitteln durchführen. Die Tafel Mainburg ist ebenfalls weiter geöffnet.

In der ambulanten Pflege der Caritas gibt es am wenigsten Veränderung. Die Pflegedienste arbeiten seit Beginn der Pandemie mit den professionellen Hygienestandards unter Pandemiebedingungen und haben seit Montag, 14. Dezember, als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme mit der Durchführung von regelmäßigen Schnelltests bei Mitarbeitern begonnen. Die Caritas-Tagespflege Kelheim stellt auf eine Notbetreuung für die Patienten um, die nicht zuhause betreut werden können. Derzeit läuft die Abfrage bei den Angehörigen durch Pflegedienstleitung Tanja Löschl und ihr Team. Bei den Inklusionsprojekten der Caritas stellt sich die Lage unterschiedlich dar. Der „CariMARKT“ bleibt geöffnet wie gewohnt und stellt die Lebensmittelversorgung in der Kelheimer Altstadt sicher. Die Mitarbeiter werden aber zum Schutz zusätzlich mit FFP2 Masken ausgestattet.

Die Kleiderläden „CarLa“ Abensberg und „CarLa“ Kelheim, sowie „INTEGRA“ (Wäscherei und Produktion) sind bis voraussichtlich 10. Januar 2021 geschlossen. Für Mitarbeiter und Beschäftigte werden ebenfalls regelmäßige freiwillige und kostenlose Corona-Antigen-Schnelltests angeboten. Alle Einrichtungen sind unter den bekannten Telefonnummern weiterhin telefonisch und auch per Mail erreichbar. Mit den Beschäftigten, für die Feiertage schon immer eine schwer zu überbrückende Zeit sind, wird telefonisch Kontakt gehalten, um die Betreuung weiterhin sicherzustellen.


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