05.03.2018, 13:17 Uhr

Vortrag „Gulbransson in Kelheim“ – Anmerkungen zum evangelischen Kirchenbau der Nachkriegszeit in Bayern

Die St.-Lukas-Kirche in Kelheim. (Foto: Siegfried Lindner)Die St.-Lukas-Kirche in Kelheim. (Foto: Siegfried Lindner)

Am Donnerstag, 15. März, um 19 Uhr spricht im Deutschen Hof in Kelheim Dr. Anke Borgmeyer zum Thema „Gulbransson in Kelheim“ – Anmerkungen zum evangelischen Kirchenbau der Nachkriegszeit in Bayern. Der Eintritt ist frei.

KELHEIM Gulbransson (1916 bis 1961) prägte den evangelischen Kirchenbau der Nachkriegszeit in Bayern maßgeblich. Sein baulicher Nachlass ist als Gesamtkunstwerk anzusprechen. Die direkten Nachkriegsjahre bis etwa 1950/55 standen auch beim evangelischen Kirchenbau überwiegend noch im Zeichen von Wiederaufbau, Reparatur und Notkirchen-Programmen. Gulbransson trat ab den 1950er-Jahren als Architekt hervor. Gleich mit seinem ersten Kirchenbau, der Christuskirche in Schliersee (1953/54), machte er auf sich aufmerksam. Er vermisste ein „Leitbild“ für den evangelischen Kirchenbau der Nachkriegszeit und entwickelte daher früh eigenständige Lösungen.

Dr. Borgmeyer, wissenschaftliche Referentin des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, ist zuständig für die Führung der Denkmalliste in Niederbayern und der südlichen Oberpfalz. Eintritt frei.


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