30.03.2018, 10:56 Uhr

Mahnwache in Deggendorf Ökumenischer Gründonnerstag, der die Grenzen überwindet

(Foto: Gottfried Rösch)(Foto: Gottfried Rösch)

Zu einer Mahnwache haben sich 80 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder im Hof hinter der Auferstehungskirche getroffen.

DEGGENDORF Anlass war das gemeinsame Gedenken an den schrecklichen Brand eines Einkaufszentrums in Kemerowo in Sibirien. Unter den zahlreichen Toten waren mindestens 40 Kinder, und in Russland sind Trauer und Wut darüber groß. So haben sich viele Deggendorfer versammelt, die sich mit Russland verbunden fühlen. Elena Roth begrüßte die Anwesenden, der russisch-orthodoxe Priester Georgi und der evangelische Pfarrer Gottfried Rösch beteiligten sich am Gebet.

Anwesend waren auch aserbaidschanische Männer, die zurzeit in Deggendorf im Transitzentrum leben, und die meist auch Russisch sprechen. Der Interkulturelle Verein Mostik hatte als Ostergeschenk für die Kinder ihrer Familien 60 Tüten mit Geschenken und Spielzeug vorbereitet, und sie nun bereits am Gründonnerstag im Anschluss an die Gedenkstunde übergeben. Bei einem Begegnungsnachmittag der Kirchengemeinde hatten sie sich genauer kennengelernt.


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