20.12.2017, 10:07 Uhr

Weihnachtszeit im Heim Das Christkind in der Wanderkrippe

Jeden Tag leert ein anderer Bewohner das Fach des Adventskalenders  und stellt die gefundene Figur in die Krippe. (Foto: Elisabethenheim)Jeden Tag leert ein anderer Bewohner das Fach des Adventskalenders und stellt die gefundene Figur in die Krippe. (Foto: Elisabethenheim)

Der Deggendorfer Rentner Paul Brummbauer bastelt Krippen, sehr schöne Krippen, Krippen mit viel Liebe zum Detail. Eine davon, sie gleicht einer alpenländischen Berghütte, schenkte er dem Elisabethenheim.

DEGGENDORF Manfred Weinzierl, der Hausmeister des Heims, montierte die Krippe auf einen fahrbaren Tisch und fertig war die „Wanderkrippe“. Während die Heimbewohner, die noch in die Kapelle gehen können, die vorhandene Krippe am gewohnten Platz vorfinden, fährt Frau Anneliese Wagerer, eine pensionierte Lehrerin, die im E-Heim ehrenamtlichen Besuchsdienst macht, mit der „Wanderkrippe“ zu den Bewohnern, die nicht mehr zur Kapelle gehen können, spricht mit den Bewohnern über Krippen, Weihnachten und was sich aus dem Gespräch gerade ergibt.

Das Team der Sozialen Betreuung im Elisabethenheim, Erika Eder und Susanne Fischer, kümmert sich um die Krippenfiguren und bastelt dazu einen großen Adventskalender. In jedem Fach befindet sich eine Krippenfigur. Jeden Tag leert ein anderer Bewohner das Fach und stellt die Figur in die Krippe.

Oberbürgermeister Dr. Christian Moser wird bei der Weihnachtsfeier das Jesukind in die Krippe legen. Moser wird darüber hinaus den Heimbewohnern in Form einer Geschichte erklären „Wie 0chs und Esel an die Krippe kamen“ und er hat ein besonderes Geschenk bereit: Für jeden Heimbewohner, den das „Christkind in der Wanderkrippe“ besucht, wird sich jemand zehn Minuten Zeit nehmen, mit dem Bewohner über Weihnachten reden und die Geschichte vorlesen, die Moser auch denen vorgelesen hat, die zur Weihnachtsfeier kommen können.


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