30.12.2020, 20:22 Uhr

Pandemie Hotline für Personengruppe der über 80-Jährigen für Impfungen im Impfzentrum ist nun freigeschaltet

 Foto: Alexander Raths/123rf.com Foto: Alexander Raths/123rf.com

Seit Sonntag, 27. Dezember, sind mobile Impfteams des Betreibers des Impfzentrums von Stadt und Landkreis, IMS Rettungsdienst, in Alten- und Pflegeheimen der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen unterwegs und haben mit den Impfungen von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie des Personals begonnen.

Straubing. Ab jetzt ist auch die telefonische Erreichbarkeit für Anmeldungen für die über 80-Jährigen mit Wohnsitz in der Stadt Straubing oder im Landkreis Straubing-Bogen für das gemeinsame Impfzentrum in den Messehallen am Hagen in Straubing gegeben, wenngleich noch keine konkreten Termine vereinbart werden können. Die Telefonnummer zur Erreichbarkeit lautet 09421/ 973-332. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr (an Werktagen) besetzt. Die Impfungen direkt im Impfzentrum beginnen in den kommenden Wochen und sind kostenfrei. Eine Impfung ist nur mit der entsprechenden Voranmeldung möglich.

Gemäß der Prioritätenliste der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist derzeit die Impfung ausschließlich der Personengruppe der über 80-Jährigen vorbehalten. Andere Anfragen können nicht berücksichtigt und zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch nicht weiter behandelt werden. Ab wann die Impfungen für die nächste Prioritätengruppe beginnen, kann derzeit noch nicht vorhergesagt werden. Dies hängt von der Anzahl des Impfstoffs und der Impfwilligkeit der ersten Prioritätengruppe ab. Gegebenenfalls kann dies aber auch noch mehrere Wochen dauern. Entsprechende Informationen werden dann über die Medien bzw. die Kanäle von Stadt und Landkreis (Homepage, Social Media) bekanntgegeben.

Auch in der jetzigen Gruppe der über 80-Jährigen wird es nicht möglich sein, allen Anrufern bereits zeitnah einen Termin anbieten zu können. Dies liegt an der Verfügbarkeit des Impfstoffes. Stadt und Landkreis bitten um entsprechendes Verständnis und um Geduld. Die Zahl der Termine wird bei einer Erhöhung der Impfstoffzuweisung ebenfalls entsprechend angepasst. Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer werden in Kürze auch noch mit einem persönlichen Schreiben an alle Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre informieren.

Für den Anruf wird gebeten, die Personalien, Adresse sowie eine (telefonische) Erreichbarkeit anzugeben, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können. Zur Impfung selbst sollten dann, falls vorhanden, der Impfausweis, und medizinische Unterlagen wie Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste und ähnliches mitgebracht werden. Auch ein Ausweisdokument wird an der Anmeldung im Impfzentrum überprüft, um das entsprechende Alter und die Identität kontrollieren zu können. Auch ist es hilfreich, wenn – gegebenenfalls gemeinsam mit Angehörigen – bereits im Vorfeld die Anamnesebögen, die sich auf den Internet-Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit befinden, durchgegangen werden. Dies beschleunigt den Prozess im Impfzentrum und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Parallel laufen auch die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen mit mobilen Impfteams weiter. Bis einschließlich Mittwoch wurden rund 400 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie Personal in Krankenhäusern mit besonders hohem Expositionsrisiko bzw. mit engem Kontakt zu gefährdeten Gruppen auf diese Weise geimpft.


0 Kommentare