21.05.2020, 22:19 Uhr

Medizin Onkologisches Zentrum am Klinikum in Straubing rezertifiziert – keine Einschränkungen wegen Corona

Privatdozent Dr. Jochen Grassinger (Mitte), Leiter des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Elisabeth, und seine beiden Stellvertreter Dr. Christopher Haberl (links) und Prof. Dr. Robert Obermaier. Foto: Johannes LehnerPrivatdozent Dr. Jochen Grassinger (Mitte), Leiter des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Elisabeth, und seine beiden Stellvertreter Dr. Christopher Haberl (links) und Prof. Dr. Robert Obermaier. Foto: Johannes Lehner

Das Onkologische Zentrum am Klinikum St. Elisabeth mit seinen fünf Organzentren versorgt seine Patienten weiterhin auf hohem Niveau. Das hat die Deutsche Krebsgesellschaft auf Basis des jährlichen Audits erneut bestätigt. Demnach sind weiterhin die hohen fachlichen Anforderungen für die Behandlung von Tumorerkrankungen erfüllt.

Straubing. Privatdozent Dr. Jochen Grassinger, Leiter des Onkologischen Zentrums, freut sich über die Rezertifizierung. Die hochqualitative Versorgung der Krebspatienten sei auch in Zeiten der Corona-Krise gewährleistet: „Abklärungen, Tumortherapie, Akutversorgung und wesentliche Kontrollen laufen weiter. Kein Patient muss sich Sorgen machen, dass etwas versäumt wird.“

Im MVZ Onkologie seien seit Beginn der Pandemie viele Anrufe verunsicherter Patienten eingegangen, berichtet PD Dr. Grassinger, der auch das MVZ Onkologie und Hämatologie leitet. Bei Patienten, die seit Jahren zur Nachsorge kommen und denen es gut gehe, habe man in Absprache den Kontrolltermin um fünf bis sechs Wochen nach hinten verschieben können. Operationen seien im Einzelfall nach Abwägung aller Faktoren dann verschoben worden, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprachen und der Behandlungserfolg nicht gefährdet wurde.

Im MVZ Klinikum Straubing habe man ebenso wie im Klinikum St. Elisabeth Patienten und Personal schon sehr frühzeitig mit Masken ausgestattet, betont PD Dr. Grassinger und versichert: „Die Hygiene ist gewährleistet.“ Für Krebspatienten unter laufender Therapie sei das besonders wichtig, da sie zur Hochrisiko-Gruppe zählen.

Ambulante Krebspatienten nutzen den MVZ-Eingang an der St.-Elisabeth-Straße, wo sie anhand von Fragen vorab gescreent werden. „Wir stellen sicher, dass kein Patient mit relevanten Symptomen in das MVZ geht, ohne getestet zu werden“, bekräftigt PD Dr. Grassinger. Für positiv getestete Patienten, die eine dringende Therapie benötigen, wurde ein eigener Behandlungsraum mit strikten hygienischen Maßnahmen eingerichtet. Die besonderen Hygienemaßnahmen im MVZ bleiben trotz der Lockerungen weiterhin bestehen, wie sich die Lockerungen der Beschränkungen auf die Infektionsrate in der Gesellschaft auswirken, werde sich erst in ein paar Wochen herausstellen.


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