13.02.2020, 10:23 Uhr

Adipositas-Fortbildung Experten tauschten sich in Straubing aus

Das Bild zeigt die Referenten (v.l.): Leiter der Selbsthilfegruppe Andreas Feiertag, Dr. Renate Waas, niedergelassene Diabetologin, Leitender Oberarzt Dr. Markus Walz, Oberarzt Dr. Gert Müller, Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier und Psychologe Georg Reindl. Foto: Robert ObermaierDas Bild zeigt die Referenten (v.l.): Leiter der Selbsthilfegruppe Andreas Feiertag, Dr. Renate Waas, niedergelassene Diabetologin, Leitender Oberarzt Dr. Markus Walz, Oberarzt Dr. Gert Müller, Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier und Psychologe Georg Reindl. Foto: Robert Obermaier

Diäten bei krankhaftem Übergewicht führen nur ganz selten zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion. Die optimale Behandlung besteht in einem multidisziplinär festgelegten Behandlungskonzept von Spezialisten verschiedener Fachbereiche. Diese trafen sich jetzt in Straubing zur Fortbildung.

STRAUBING. Die sogenannten bariatrischen Operationen - zum Beispiel Schlauchmagenbildung und Magenbypass -, wie sie am Klinikum St. Elisabeth angeboten werden, stellen hier einen zentralen Punkt dar. Im Mittelpunkt der interdisziplinären Frühstücksfortbildung am Samstag im Hotel Asam stand ein umfassender Überblick über aktuelle Behandlungswege adipöser Patienten.

Auf Einladung der 1. Chirurgischen Klinik am Klinikum St. Elisabeth mit Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier und Leitendem Oberarzt Dr. Markus Walz informierten sich rund 70 Ärzte aus Kliniken und Praxen, wann ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung von krankhafter Adipositas erfolgversprechend ist. Zusätzlich informierte Andreas Feiertag über die neue Adipositas-Selbsthilfegruppe in Straubing, in der Betroffene ebenfalls Hilfe einholen und sich über ihre Erfahrungen austauschen können. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre verdoppelte sich die Zahl krankhaft Übergewichtiger in Deutschland auf etwa 1,4 Millionen Menschen, was die Brisanz des Themas verdeutlicht. So entwickelte sich erhebliches Übergewicht zum Risikofaktor Nummer eins für zahlreiche andere Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Gelenkbeschwerden und Krebs.


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