29.01.2020, 09:09 Uhr

Gute Nachrichten für Tierbesitzer In Straubing gibt es endlich wieder einen Wochenend-Notdienst


Tierärzte haben gemeinsam eine Sprechstunde für Notfälle am Wochenende ins Leben gerufen.

STRAUBING Darauf haben Tierbesitzer aus der Gäubodenstadt und der Umgebung lange sehnlichst gewartet. Endlich gibt es wieder einen tierärztlichen Notdienst am Wochenende. Mehrere Tiermediziner aus Straubing und dem Landkreis haben sich zusammengetan und bieten ab sofort diesen schmerzlich vermissten Service wieder an.

Los geht es im Februar: Das erste Wochenende (1. und 2. Februar) übernimmt Dr. Harriet Eder aus Kirchroth. Am 8. und 9. Februar ist Dr. Margarita Finkelstein-Bergher im Einsatz. In Woche drei (15. und 16. Februar) ist Dr. Martin Ramensee im Einsatz. Ihm folgt am Wochenende darauf (22. und 23.) Dr. Helmut Gmeiner. Den 29. Februar und 1. März übernimmt Dr. Eveline Schenk.

Die Notfall-Sprechstunden sind jeweils am Samstag von 10 bis 12 sowie 17 bis 18 Uhr, sonntags 11 bis 12 Uhr und wiederum 17 bis 18 Uhr. Die Tierärzte weisen im Vorfeld darauf hin, dass die Notdienst-Sprechstunden am Wochenende auch tatsächlich für Notfallpatienten reserviert sind.

Es soll nicht so sein, dass Tierbesitzer ihre Lieblinge nur deshalb am Wochenende vorstellen, weil Herrchen oder Frauchen „da halt eben Zeit haben“. Leider gab es in dieser Hinsicht in der Vergangenheit durchaus schlechte Erfahrungen.

Tierbesitzer finden die neue Notfall-Sprechstunde super: „Bisher hatte man im Notfall nur die Möglichkeit, die Tierrettung zu rufen oder gleich in die Tierklinik nach Regensburg oder sogar München zu fahren“, so Bianca Schmidbauer. Die langjährige Diensthundeführerin weiß aus eigener Erfahrung, wie hilflos man sich im Notfall fühlt: „Da ist es gut zu wissen, dass es auch am Wochenende schnelle und vor allem nahe Hilfe gibt“.

Vergiftungen, Verletzungen, plötzliche Erkrankungen – oft ist rasches Handeln notwendig und lebensrettend! Und eben aus diesem Grund haben die Tierärzte den Notfalldienst ins Leben gerufen.

Allerdings appellieren die Tiermediziner an die Halter: „Bitte kommen sie zum Impfen oder Krallenschneiden während der regulären Sprechstunden!“ Das ist dann auch etwas günstiger, denn für den Notdienst am Wochenende wird im Allgemeinen der zweifache Satz berechnet (aufgrund schlechter Erfahrungen aus der Vergangenheit in bar bzw. mit EC-Karte). Aber wenn es womöglich um Leben und Tod eines geliebten Tieres geht, steht diese Überlegung bei den meisten Tierbesitzern ganz weit hinten an.


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