05.11.2019, 19:00 Uhr

Allianz für Patienten Sieben Jahre Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte – Akteure ziehen positive Bilanz


Die Arbeit des Herzinfarkt-Netzwerks Niederbayern-Mitte trägt Früchte. Der Chefarzt der II. Medizinischen Klinik am Klinikum St. Elisabeth und Initiator des Herzinfarktnetzes Prof. Dr. Sebastian Maier präsentierte kürzlich im Klinikum Straubing vor Ärzten und Rettungsdienstmitarbeitern zum siebenjährigen Bestehen eine erfreuliche Bilanz. Herzinfarkt-Patienten aus der Region profitierten von den zwischen Rettungsdienst, Leitstelle und Kliniken optimierten und abgestimmten Abläufen. Das Ergebnis: gute Überlebenschancen mit guter Lebensqualität.

STRAUBING Dem Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte gehören neben dem Klinikum St. Elisabeth als Herzkatheterzentrum, den Kliniken Bogen und Mallersdorf auch die Rettungsdienste Malteser und Bayerisches Rotes Kreuz sowie Notärzte und die integrierte Leitstelle an. Besonders freut sich Prof. Maier, dass die Region mit der Gründung des Herzinfarktnetzes Ende 2012 Vorreiter war. Erst einige Jahre später forderte die europäische Herzgesellschaft in ihren Leitlinien derartige Netzwerke. Prof. Maier stellte zudem wissenschaftliche Daten vor, die darauf hinweisen, dass die Versorgung von Herzinfarktpatienten innerhalb von Netzwerken deren Chancen verbessere.

Zusätzlich tauschten sich die Beteiligten im Herzinfarktnetzwerk Niederbayern-Mitte über Fälle aus der Praxis, Veränderungen im Rettungsdienstbezirk und über die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse aus. Dr. Albert Solleder von der Gesundheitsregion plus Straubing, selbst aktiver Notarzt, stellte gemeinsam mit Prof. Maier das digitale Projekt „Straubing-Bogen rettet“ vor, welches in Kürze in der Region gestartet werden wird und die Rettungskette bei einer notwendigen Wiederbelebung verstärken wird.


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