05.08.2019, 13:25 Uhr

Aufwertung für Klinik Mallersdorf Palliativmedizinischer Dienst kommt

(Foto: Picasa)(Foto: Picasa)

Bekenntnis zur ärztlichen Versorgung im Labertal.

MALLERSDORF Das Klinikum Mallersdorf kann sich erneut über eine Verbesserung ihres medizinischen Angebots freuen. Wie Landtagsabgeordneten Josef Zellmeier von der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml bestätigt wurde, wird in der Kreisklinik im Labertal ein neuer palliativmedizinischer Dienst aufgebaut. „Ziel der Palliativmedizin ist es, Schmerzen zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und den Patienten ein würdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Insbesondere wohnortnahe Angebote sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr wichtig.““, so Zellmeier. Für das Krankenhaus Mallersdorf bedeutet diese Entscheidung der Staatsregierung einmal mehr ein klares Bekenntnis für eine hochwertige ärztliche Versorgung im Labertal.

Der Freistaat hat sich zum Ziel gesetzt, die Hospiz- und Palliativangebote in Bayern zu verdoppeln. Dafür stehen uns im neuen Doppelhaushalt 2019/2020 jährlich über 2,1 Millionen Euro zur Verfügung - und damit insgesamt 1,2 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr. „Damit bringen wir die Versorgungssituation für schwerstkranke und sterbende Menschen einen großen Schritt voran“, so Zellmeier weiter, der als Haushaltsausschussvorsitzender bei der Mittelaufstockung aktiv mitgewirkt hat.

Derzeit gibt es in Bayern an insgesamt 111 Krankenhäusern stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen. 51 Krankenhäuser verfügen über eine Palliativstation mit insgesamt 476 Palliativbetten. Weitere 22 Palliativbetten sind bereits in Planung. Zehn Krankenhäuser verfügen zusätzlich zu ihrer Palliativstation auch über einen palliativmedizinischen Dienst. An 60 Krankenhäusern ist ausschließlich ein palliativmedizinischer Dienst tätig. Außerdem gibt es in Bayern 45 Teams zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Erwachsene (SAPV) und sechs Teams für Kinder und Jugendliche.


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