26.11.2020, 09:42 Uhr

Landkreis Schwandorf Drei Schulklassen und eine Kindergartengruppe neu die Quarantäne

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Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das die Fallzahlen täglich aktualisiert, weist für Dienstag, 24. November, keinen neuen Fall im Landkreis Schwandorf aus. „Zum zweiten Mal in dieser Woche darf ich klarstellen, dass dieser Tageswert die Realität leider nicht abbildet. Offenbar gibt es eine Verzögerung bei den Arbeitsschritten der Erfassung, Übermittlung und Einpflege der gemeldeten Falldaten“, so Landkreis-Pressesprecher Hans Prechtl am Mittwochabend , 25. November.

Landkreis Schwandorf. „Wir haben dasselbe Phänomen heute auch bei Stadt und Landkreis Passau, deren Fallzahlen mit Null angegeben werden. Da dort noch wesentlich höhere Inzidenzen als im Landkreis Schwandorf vorherrschen und eine Fallzahl Null mehr als unwahrscheinlich ist, ist von einem technischen Problem auszugehen. Es wäre ja zu schön, keinen neuen Fall zu haben. Aber wenn am Donnerstag dann die Zahlen für Dienstag und Mittwoch in einer Tagesmeldung zusammengefasst werden, werden wir eine hohe zweistellige wenn nicht gar dreistellige Zahl haben. Die Inzidenz ist heute nicht aussagefähig“, so Prechtl.

Drei Schulklassen und eine Kindergartengruppe mussten ham Mittwoch in Quarantäne geschickt werden. Betroffen sind eine siebte Klasse an der Mittelschule Schwarzenfeld, die Kombiklasse 3/4 an der Grundschule Bruck, eine sechste Klasse an der Mittelschule Teublitz sowie eine Gruppe im Don Bosco Kindergarten in Burglengenfeld.

250-Impf-Patienten täglich

Im Impfzentrum, das in Nabburg entstehen wird, sollen täglich rund 250 Personen geimpft werden. „Das hat zu fast schon belustigten Nachfragen geführt, ob uns bewusst sei, wie lange es bei dieser Taktung dauert, bis alle 148.000 Landkreisbürger geimpft sind. Wir haben darauf geantwortet, dass es doppelt so lange dauert, da jede Person im Abstand weniger Wochen zweimal geimpft werden muss, um geschützt zu sein“, so Prechtl. Richtig ist, dass im Zuge der Einführung des Impfstoffes in jedem Landkreis ein Impfzentrum als zentrale Anlaufstelle eingerichtet wird. Sobald der Impfstoff in großen Mengen zur Verfügung steht, wird jeder Hausarzt die Impfung verabreichen können. Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Sowohl die Bundeskanzlerin als auch der Bundesgesundheitsminister haben mehrmals betont, dass niemand gezwungen wird, sich impfen zu lassen.

Informationen zu Corona sind auf der Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus“ zusammengefasst.


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