21.04.2020, 09:28 Uhr

Kinderpalliativteam Therapiehündin Frieda bringt kleinen Patienten Freude – kalte Schnauzen machen glücklich

Timo mit seiner neuen Freundin Frieda, der Therapiehündin. Foto: Klinikum/BorchersTimo mit seiner neuen Freundin Frieda, der Therapiehündin. Foto: Klinikum/Borchers

Das Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien Amberg kümmert sich zu jeder Zeit um schwerstkranke, kleine Patienten. Neben Momenten der Unsicherheit, Schmerz und auch Trauer, gibt es auch ganz, ganz tolle Momente. Das sind die, wenn die Kinder aus vollem Herzen lachen, sich freuen und fröhlich sind.

Amberg. Timo freut sich derzeit sehr. Immer wieder an Frieda. Frieda hat braunes, weiches Fell, eine kalte Schnauze und ein riesen Herz. Sie ist eine Therapiehündin und kommt zusammen mit ihrem Frauchen, die selbst Krankenschwester ist, immer wieder bei Timo vorbei. Timo kann mit Unterstützung Frieda einfache Kommandos geben und sie anschließend mit einem kleinen Leckerbissen belohnen. Timo wurde durch Frieda ein Herzenswunsch erfüllt, lange hat er nicht mehr so gelacht. Als Frieda dann noch Timo zeigt, dass sie ihm sogar die Socken ausziehen kann, ist das Lachen umso lauter.

„Das sind so schöne Momente“, freut sich Karin Borchers vom Kinderpalliativteam, die diesen Besuch begleitet. „ Ohne die großzügige Unterstützung von Spendern, sind solche wunderbaren Momente gar nicht möglich“, so Karin Borchers weiter. Frieda, die Therapiehündin wurde durch eine Spende des Vereins „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Bielefeld ermöglicht. Der Verein spendete 10.000 Euro. Davon konnten nun auch zwei sehr dringend benötigte Infusionsgeräte angeschafft werden.

Die schokobraune Fellnase bringt Freude und Lachen ins Haus von Timo, Freude und Glück ins Kinderpalliativteam Ostbayern, denn Frieda und ihre Begleiterin können durch ihr Fachwissen genau auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und sind schon längst Teil des Teams geworden.


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