23.03.2020, 16:49 Uhr

Krisenstab Coronavirus Sichtungsstelle im Klinikum Amberg ist gut angelaufen – noch ausreichend Kapazitäten

 Foto: Klinikum/Dietl Foto: Klinikum/Dietl

Die Sichtungsstelle des Klinikum St. Marien Amberg ist am Montag, 23. März, gestartet und gut angelaufen. „Sie dient dazu, unseren Patientenstrom zu kanalisieren und damit gleichzeitig für eine Entzerrung in unserer Zentralen Notaufnahme zu sorgen“, so Tobias Meindl vom Klinikum Amberg.

Amberg. „Wir freuen uns auch über eine erste kleine Lieferung von Desinfektionsmitteln und Schutzanzügen, die wir von der Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Amberg erhalten haben“, so Manfred Wendl am Montagvormittag. Dennoch sei die Versorgung mit Desinfektionsmitteln und Schutzausrüstung weiterhin sehr schwierig.

Ein großer Dank gilt auch Rita P. und rund 50 fleißigen Näherinnen aus dem Raum Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach. Dank ihrem Engagement können bereits mehr als 300 Mund-Nasen-Schutzmasken an Mitarbeiter des Klinikums verteilt werden. Die Masken dienen dazu eine Verbreitung von Tröpfchen zu verhindern. „Zahlreiche Hilfsangebote haben uns bereits allein über Facebook erreicht, dafür ganz herzlichen Dank“, betont Manfred Wendl. „Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig zusammen zu halten und wir freuen uns, dass die Arbeit unserer Mitarbeiter so eine große Wertschätzung erfährt.“

Allerdings appelliert der Klinikumsvorstand erneut: „Wir weisen ganz ausdrücklich darauf hin von Gerüchten Abstand zu nehmen und diese auch noch zu verbreiten – wie es in den vergangenen Tagen geschehen ist. Wir dementieren vehement das Gerücht unsere Kapazitäten seien erschöpft. Diese Situation trifft Gott sei Dank nicht zu. Eine Verbreitung solcher Falschnachrichten erschwert nur unsere Arbeit, besonders die des medizinischen Personals, welches hervorragende Arbeit leistet. Bitte nehmen Sie Rücksicht, damit wir alle die derzeitige Situation gut bewältigen können.“

Derzeit befinden sich drei bestätigte Covid-19-Patienten sowie sieben Verdachtsfälle im Klinikum zur Behandlung.


0 Kommentare