21.03.2020, 15:12 Uhr

Coronavirus Klinikum St. Marien in Amberg richtet Sichtungsstelle für potentielle Covid-Patienten ein

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Ab Montag, 23. März, werden gehfähige Patienten mit Erkältungs- und Grippesymptomen, Atemnot oder Kontakt zu Covid-Patienten in der neu eingerichteten Sichtungsstelle des Klinikum St. Marien Amberg in der Berufsfachschule für Pflege untersucht.

Amberg. Dies gilt auch für schwangere Patientinnen mit diesen Symptomen. Die Klinikumsleitung stellt noch einmal ausdrücklich klar, dass es sich hier um keine Teststelle auf Corona-Infektionen handelt. „In dieser Sichtungsstelle werden Patienten, die zu Fuß unser Klinikum erreichen, untersucht. So können wir entscheiden, ob die Patienten stationär behandelt werden müssen. In der Sichtungsstelle können Mitarbeiter unter entsprechenden Schutzvorkehrungen arbeiten“, so Klinikumsvorstand Manfred Wendl. Der ärztliche Direktor fügt hinzu „Wir wollen vermeiden, dass potentielle Covid-Patienten unkontrollierte Kontakte innerhalb des Klinikums haben und dadurch die Infektionsgefahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie andere Patienten minimieren.“

Das Klinikum weist auch darauf hin, dass stationäre Patienten nach Abschluss Ihrer Behandlung, sehr zeitnah in die häusliche Versorgung überführt werden müssen. Auch dies dient der Minimierung von Infektionsrisiken.

Die an den Betten zur Verfügung stehenden Telefone und Fernsehgeräte sind ab sofort kostenlos für unsere Patienten zu nutzen. Damit ist auch das Telefonieren nach draußen mit Angehörigen kostenfrei möglich.

Der Zugang zur nuklearmedizinischen Praxis für unsere ambulanten Patienten ist ab sofort ebenfalls nur über den Eingang der Kindernotaufnahme gegenüber des Schlaflabors möglich. Die Beschilderung wird noch heute erfolgen.


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