11.02.2020, 14:31 Uhr

Für das richtige Gefühl Brustprothese hilft beim regelmäßigen Brustabtasten

Irmgard Schneider, Selma Morasch, Brigitta Schöner, Dr. Christina Elstner-Halder, Dr. Tanja Hauzenberger und Manuela Ehbauer. Foto: Klinikum/DietlIrmgard Schneider, Selma Morasch, Brigitta Schöner, Dr. Christina Elstner-Halder, Dr. Tanja Hauzenberger und Manuela Ehbauer. Foto: Klinikum/Dietl

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Doch je früher ein Knoten in der Brust entdeckt wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. Frauen können hier selbst viel tun, indem sie beide Brüste regelmäßig einmal im Monat abtasten. Knoten können so frühzeitig entdeckt werden.

AMBERG. „Viele Frauen wissen allerdings gar nicht, auf was beim Abtasten zu achten ist. Wie wird die Brust gezielt abgetastet? Und wie fühlt sich ein Knoten überhaupt an?“ – das wissen Irmgard Schneider und Manuela Ehbauer, die als speziell ausgebildete Brustschwestern Brustkrebspatientinnen am Klinikum St. Marien Amberg betreuen. Tastmodelle können hier wichtige Abhilfe schaffen. Vom Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO) gab es jetzt eine solche Brustprothese, überreicht von Brigitta Schöner, der 1. Vorsitzenden des FFGO.

„Mit Hilfe der Prothese können wir unsere Patientinnen jetzt viel besser sensibilisieren und ihnen auch etwas mehr Sicherheit vermitteln. Vielen Dank an den FFGO“, so Dr. Tanja Hauzenberger, Leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum.

„Da ich selbst betroffen war, war die Spende in Form einer Brustprothese eine Herzensangelegenheit für mich“, so Schöner. „Wir können jetzt viele Frauen damit unterstützen und auch Betroffene unserer Selbsthilfegruppe ,Von Frau zu Frau‘ Amberg profitieren davon.“


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