27.01.2020, 11:16 Uhr

Eröffnung am 4. Februar Leben mit Demenz – Eröffnung der Wanderausstellung am Klinikum Amberg

(Foto: Alexander Raths/123rf.com)(Foto: Alexander Raths/123rf.com)

Das Thema Demenz, die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen stellt die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ in den Fokus. Sie ist ein Projekt der Demenzstrategie, initiiert vom Bayerischen Gesundheitsministerium, und ist vom 3. bis zum 28. Februar im Klinikum St. Marien Amberg zu sehen.

AMBERG Am Anfang beginnt es ganz harmlos …Vergesslichkeit macht sich bemerkbar, Gegenstände finden sich nicht mehr am gewohnten Platz, es kommt zu Wortfindungsstörungen oder der Orientierungssinn lässt nach. Nicht sofort sind die Symptome von Demenz eindeutig erkennbar. In Deutschland leben 1,7 Millionen Menschen mit der Diagnose Demenz, in Bayern leben mittlerweile mehr als 240.000 Menschen mit dieser Erkrankung.

Die Eröffnung der Ausstellung im Klinikum findet am Dienstag, 4. Februar, um 16.30 Uhr statt. Außerdem präsentiert die Arbeitsgruppe „Demenz“ hier auch ihr neuestes Projekt. Erarbeitet wurde ein sogenanntes Lebensbuch. Betroffene, Angehörige und Betreuer können hier ihre Gedanken eintragen. Es soll den Erkrankten eine Hilfestellung sein und sie unter anderem an wichtige Personen oder Ereignisse in ihrem Leben erinnern.

Zusätzlich möchte die AG Demenz im Februar mit verschiedenen Aktionen für das Thema Demenz sensibilisieren. So sind am Mittwoch, 5. Februar, von 13 bis 16 Uhr, Infostände zum Thema Demenz und Pflegeüberleitung in der Eingangshalle zu finden. Zusätzlich hält Dr. Jens Trögner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation, an diesem Tag im Konferenzraum um 14 Uhr einen Vortrag zum Thema „Als Oma seltsam wurde“. Am Donnerstag, 27. Februar, findet von 12 bis 15 Uhr ein Aktionstag in der Eingangshalle des Klinikums statt. Hier werden die Themen Erinnerungspflege, Kinaesthetics, basale Stimulation und Pflegeberatung in den Mittelpunkt gestellt.


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