25.01.2020, 22:30 Uhr

Patienten umfassend ambulant versorgt Positive Bilanz für neurochirurgische Praxis am Klinikum Amberg

PD Dr. Hischam Bassiouni, Dr. Barbara Bischoff, Xenia Lavrik und Aiman Shakuna. (Foto: Klinikum/Dietl)PD Dr. Hischam Bassiouni, Dr. Barbara Bischoff, Xenia Lavrik und Aiman Shakuna. (Foto: Klinikum/Dietl)

Die Nachfrage ist hoch – so die Bilanz für das Medizinische Versorgungszentrum der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum St. Marien Amberg. Seit der Eröffnung vor knapp einem Jahr steigt die Zahl der behandelten Patienten in der Praxis für Neurochirurgie stetig weiter an. Seit Oktober 2019 wird das Team außerdem durch Dr. Barbara Bischoff verstärkt. „Mit ihr haben wir eine sehr erfahrene Neurochirurgin sowohl im Team der Klinik für Neurochirurgie als auch in der Praxis“, freut sich PD Dr. Hischam Bassiouni, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Amberg, über die gute Zusammenarbeit zwischen der Klinik und der Praxis für Neurochirurgie.

AMBERG „Die steigende Zahl der überwiesenen Patienten zeigt uns eine zunehmende Akzeptanz und ist ein Zuspruch sowohl aus der Bevölkerung als auch von unseren niedergelassenen Kollegen“, so Aiman Shakuna, Facharzt der Praxis für Neurochirurgie. „Diese Resonanz freut uns sehr und ist für uns gleichzeitig auch Ansporn uns weiterzuentwickeln.“

Kassenpatienten können sich in der Praxis für Neurochirurgie bei neurochirurgischen Fragestellungen vorstellen und auch Zweitmeinungen einholen. Befunde und Bilder werden dann besprochen und, wenn die Indikation zu einer OP gegeben ist, kann die OP auch vor Ort geplant werden. Außerdem können bereits behandelte Patienten Verlaufskontrollen zum Beispiel im Rahmen der Gehirntumornachsorge durchführen lassen. Ebenso bietet die Praxis konservative Therapien wie die Lokalinfiltration an sowie ambulante Operationen beispielsweise bei einem Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisyndrom oder einem Tarsaltunnelsyndrom. Weitere Behandlungsschwerpunkte sind Hirntumore, Rückenmarkstumore sowie Schädelbasistumore, zum Beispiel Meningeome und Akustikusneurinome. Außerdem Fehlbildungen des Kopfes und der Wirbelsäule, Bandscheibenvorfälle und Wirbelkanalstenosen, Instabilitäten der Wirbelsäule und die Neurochirurgische Schmerztherapie.

„Durch die enge und gute Zusammenarbeit mit unseren Fachabteilungen und den niedergelassenen Ärzten der Region können wir unsere Patienten im Gesundheitszentrum umfassend ambulant behandeln“, betont der Ärztliche Direktor Dr. Harald Hollnberger. „Auch die Verzahnung mit der stationären Versorgung bringt, besonders für unsere Patienten, die vor einem geplanten stationären Aufenthalt stehen oder zur Nachsorge nach einer stationären Behandlung kommen, große Vorteile.“

Die Praxis für Neurochirurgie ist immer Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 12.30 Uhr bis 15 Uhr sowie Freitag von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Zusätzlich findet eine Spezialsprechstunde für Hirntumore immer am Montag von 13.30 Uhr bis 15 Uhr sowie eine Spezialsprechstunde für Gefäßmissbildungen am Dienstag von 9 bis 10 Uhr statt. Eine Anmeldung und Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat unter der Nummer 09621/ 38-4056.


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