23.12.2019, 13:00 Uhr

Ein Lächeln schenken Ein Moment der Freude – Chemotherapie-Patienten werden kurz vorm Fest überrascht

(Foto: Klinikum/Uschold)(Foto: Klinikum/Uschold)

Die Vorfreude auf Weihnachten ist bei Groß und Klein schon viele Tage oder gar Wochen vorher groß. Nur ist es nicht allen Menschen vergönnt, diese besondere Zeit in Ruhe mit Familie und Freunden zu genießen. Weil sie schwer erkrankt sind beispielsweise und ihre Zeit wegen einer Chemotherapie im Klinikum St. Marien verbringen müssen. Dem Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz (FFGO) ist es deshalb ein Anliegen, den Menschen, die gerade nicht so viel zu lachen haben, ein Lächeln zu schenken.

AMBERG Im Onkologischen Zentrum des Klinikums wurden alle Patienten, die am Montag, 23. Dezember, noch die letzte Chemotherapie in der Praxis für Hämatologie bei Herrn Dr. Fischer von Weikersthal erhielten, überrascht. Mit bunt gefüllten Weihnachtstäschchen. Die Patientinnen und Patienten fanden darin Pflegeprodukte für die onkologische Hautpflege, mediterrane Köstlichkeiten aus der Toskana sowie Tee und Obst. Die Idee, an diesem Tag etwas Freude zu schenken, hatte Andrea Neumeier, die zweite Vorsitzende des FFGO. Sie selbst kennt diese schwere Zeit, und weiß, wie es einem da geht. Die erste Vorsitzende des FFGO., Brigitta Schöner ist ebenso absolut überzeugt von dieser warmherzigen Aktion. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Patienten in diesen doch schlimmen Tagen, einen Moment der Freude zu schenken.“ Der Förderverein FFGO unterstützt das Klinikum seit vielen Jahren, im Besonderen den Aufbau der Abteilung für Integrative Onkologie.

Der Ärztliche Leiter der Praxis für Hämatologie und Internistische Onkologie Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal zeigte sich begeistert. „ Das ist so eine schöne Überraschung für unsere Patienten und eine große Freude gerade zu Weihnachten. Sie erleben, dass andere an diesem besonderen Fest an sie denken und in ihrer Situation begleiten. Ich bedanke mich herzlich für diese wunderbare Geste, die Mut und Licht in das Leben unserer Patienten bringt.“ Ein großer Dank geht an die regionalen und überregionalen Firmen, die diese Aktion mit ihren Produkten unterstützt haben. Vielleicht oder hoffentlich konnten die kleinen Täschchen ein paar schöne Gedanken schenken und das Gefühl, dass die Patientinnen und Patienten nicht allein sind auf diesem doch steinigen Weg.


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