20.12.2019, 13:32 Uhr

Krankenhaus St. Barbara Schwandorf Neuromonitoring-Gerät für 14.000 Euro übergeben – mehr Sicherheit bei Schilddrüsen-OPs

Vorsitzender Andreas Wopperer (4. von links) übergab mit der Vorstandschaft das neue Gerät an Ärztlichen Direktor Dr. Detlef Schoenen (4. von rechts) und Vertreter des Direktoriums. (Foto: Claudia Seitz)Vorsitzender Andreas Wopperer (4. von links) übergab mit der Vorstandschaft das neue Gerät an Ärztlichen Direktor Dr. Detlef Schoenen (4. von rechts) und Vertreter des Direktoriums. (Foto: Claudia Seitz)

„Mit der dritten Übergabe in diesem Jahr haben die Freunde und Förderer des Krankenhauses St. Barbara Schwandorf (FuFdKSBS) nunmehr in ihrer Geschichte Geräte im Wert von insgesamt 875.000 Euro an das Haus überreicht“, erklärte Vorsitzender Andreas Wopperer. Das am Donnerstag, 19. Dezember, mit den Vorstandsmitgliedern Gabriele Leichtl, Andreas Betzlbacher, Maximilian Zepf, Wolfgang Wack und Rainer Müller übergebene Neuromonitoring-Gerät mit Saxophonsonde trägt 14.000 Euro zu dieser ansehnlichen Summe bei. In diesem Jahr habe der Verein damit rund 27.000 Euro investiert, so Wopperer.

SCHWANDORF Ärztlicher Direktor Dr. Detlef Schoenen erläuterte, dass das neue Gerät durch die Saxophonsonde zusätzliche Sicherheit bei Operationen an der Schilddrüse bringe und helfe, eine Verletzung der Stimmbandnerven zu vermeiden. Im Gegensatz zu früheren Verfahren sei damit eine kontinuierliche Überwachung der Nerven möglich. Durch permanente Stimulation der Stimmbandnerven würden kritische Veränderungen frühzeitig bemerkt, beispielsweise bei Dehnung der Nerven, unterstrich Dr. Schoenen. Hinweistöne ermöglichten den Operateuren, rechtzeitig zu reagieren. Insbesondere bei Wiederholungseingriffen bringe die neue Technik zusätzliche Sicherheit. Die Sonde umschließe den Nerv und passe sich, ohne das Risiko, den Nerv einzuklemmen, mit ihrer Form optimal an die anatomischen Strukturen an, so der Ärztliche Direktor.

Der stellvertretende Geschäftsführer Michael Enzmann und der Pflegedirektor Frank Hederer dankten der Vorstandschaft des Fördervereins für die neuerliche Unterstützung. Das Gerät sei ein wesentlicher Beitrag für mehr Sicherheit der Patienten und eine große Erleichterung für die operierenden Ärzte.


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