19.12.2019, 11:49 Uhr

Elektrophysiologie wird ausgebaut Klinikum St. Marien Amberg künftig noch stärker – Kardiologie erweitert Spektrum

Das Herzkatherterlabor des Klinikums St. Marien. (Foto: Klinikum/Dietl)Das Herzkatherterlabor des Klinikums St. Marien. (Foto: Klinikum/Dietl)

Erneut kann die Kardiologie des Klinikums St. Marien Amberg ihr Behandlungsspektrum deutlich erweitern. Mit Dr. Steffen Christow wird im Laufe des kommenden Jahres ein ausgewiesener elektrophysiologischer Experte das Team um Chefarzt PD Dr. Birner verstärken. Er wird die bereits jetzt auf hohem Niveau durch Oberarzt Dr. Piana angebotene Elektrophysiologie weiter ausbauen und insbesondere um die Möglichkeit der sogenannten Vorhofflimmer-Ablation erweitern.

AMBERG Unter elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU) versteht man Kathetereingriffe, mit denen Herzrhythmusstörungen genauer untersucht und in bestimmten Fällen durch sogenannte Verödungstherapien auch behandelt werden können. Dies ist eine besonders wichtige Therapiemöglichkeit bei Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung des Menschen. Es handelt sich hierbei allerdings um hochspezialisierte Untersuchungen, die eine große Expertise und langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet voraussetzen. Beides trifft in idealer Weise auf den neuen Experten zu, dessen Berufsweg an der renommierten Charité in Berlin begonnen hat.

Entsprechend freut sich Chefarzt PD Dr. Birner: „Mit dieser wichtigen Erweiterung unseres Behandlungsspektrums können wir nun sämtliche Facetten der modernen Kardiologie auf hohem qualitativem Niveau anbieten.“ „Darüber hinaus,“, ergänzt Klinikums-Vorstand Manfred Wendl, „schließen wir damit eine wichtige Versorgungslücke in der Region. Dies ist ein weiterer großer Schritt hin zu einer wohnortnahen Versorgung unserer Patienten auf höchstem Niveau.“


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