28.11.2019, 13:34 Uhr

Besetzung sichergestellt Notärzte des Klinikums St. Marien Amberg sind nun auch am Notarztstandort Hirschau im Dienst

(Foto: Klinikum/Uschold)(Foto: Klinikum/Uschold)

Die langfristige notärztliche Besetzung des Notarztstandorts Hirschau sicherzustellen ist das Ziel eines geschlossenen Vertrags zwischen dem Klinikum St. Marien Amberg und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB). Das Klinikum Amberg gewährleistet ab dem 1. Dezember 2019 die Besetzung des Standortes tagsüber an den Werktagen von 7 bis 19 Uhr und wechselt sich dabei wöchentlich mit dem St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg ab.

HIRSCHAU Die notärztliche Versorgung nachts und an den Wochenenden wird wie bisher von niedergelassenen und freiberuflichen Ärzten übernommen.

Seit 2016 gibt es in Hirschau einen Notarztstandort. Vor 2016 wurden die Notarzteinsätze in der Umgebung von Hirschau und Schnaittenbach über die Notarztstandorte Amberg und Sulzbach-Rosenberg sowie von Hintergrundnotärzten versorgt. Besonders ortsansässige Ärzte waren hier im Einsatz. Doch gerade sie sind es, die werktags auch die ambulante hausärztliche Versorgung übernehmen. Damit die durchgehende Besetzung des Notarztstandortes Hirschau garantiert bleibt, stellen das Klinikum Amberg sowie das St. Anna Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg künftig in dieser Zeit die Notärzte. „Das Konzept sieht so aus: Amberg und Sulzbach-Rosenberg werden sich an den Werktagen tagsüber im wöchentlichen Rhythmus abwechseln. Durch ihre Arbeit am Notarztstandort Amberg und auf dem Rettungshubschrauber Christoph 80 am Flugplatz Latsch sind die Amberger Notärzte notfallmedizinisch sehr erfahren“, erklärt PD Dr. Andreas Redel, Chefarzt der Klinik für Operative Intensivmedizin und Anästhesiologie am Klinikum St. Marien Amberg.

„Neben dem Notarztstandort Amberg sowie dem Luftrettungszentrum Latsch stellen wir jetzt auch am Notarztstandort Hirschau die notärztliche Versorgung sicher. Wir sehen uns als städtisches Krankenhaus in der Verantwortung, an der optimalen Versorgung im Landkreis mitzuwirken und freuen uns über die Zusammenarbeit mit St.-Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg“, betont Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums Amberg.


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