05.11.2019, 18:30 Uhr

Schutz vor Erkrankung Die beste Zeit für eine Grippe-Impfung – Beschäftigte der Asklepios-Klinik gehen mit gutem Beispiel voran

Als eine der ersten im Oberviechtacher Krankenhaus ließ sich Funktionsoberärztin Eva-Maria Zitzmann von ihrem Kollegen Oberarzt Stanislav Fezev gegen die Grippe impfen. (Foto: Dr. Christian Glöckner)Als eine der ersten im Oberviechtacher Krankenhaus ließ sich Funktionsoberärztin Eva-Maria Zitzmann von ihrem Kollegen Oberarzt Stanislav Fezev gegen die Grippe impfen. (Foto: Dr. Christian Glöckner)

„Es gibt keine andere Impfung in Deutschland, mit der sich mehr Leben retten lässt“, betonte kürzlich einmal mehr Professor Dr. Lothar H. Wiehler. Dabei wies der Präsident des Robert-Koch-Instituts auf die hohe Ansteckungsgefahr der Grippe hin, die gerade für alte Menschen oder chronisch Kranke schnell tödlich enden könne. Im Oberviechtacher Krankenhaus weiß man das – für den Ärztlichen Direktor der Klinik, Dr. Christian Glöckner, ist es deshalb „aus drei Gründen eine Selbstverständlichkeit, dass wir all unseren Beschäftigten kostenlos eine Grippe-Schutzimpfung anbieten: Sie schützt vor der Erkrankung, reduziert die Weiterverbreitung des Influenza-Virus im Krankenhaus – und nicht zuletzt gehen wir mit gutem Beispiel voran“.

OBERVIECHTACH In der Influenzasaison 2017/2018 sind in Deutschland geschätzt über 25.000 Menschen an der Grippe gestorben. Wer sich, so Dr. Glöckner weiter, für eine Impfung entschieden habe, sollte noch im November zum Hausarzt gehen, um für die nächste Grippe-Welle gewappnet zu sein, die erfahrungsgemäß zur Jahreswende auf uns zukommt. In der Asklepios-Klinik Oberviechtach haben sich bereits viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem neuen Vierfach-Impfstoff gegen die saisonalen Grippe-Erreger impfen lassen – denn „nach wie vor ist die Impfung die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Erkrankung“.

Neben der Impfung empfiehlt der Ärztliche Direktor und Chefarzt Innere Medizin als vorrangige Schutzmaßnahmen: „Abstand zu bereits Erkrankten halten und vor allem ein besonderes Augenmerk auf Hygiene und gründliches Händewaschen mit Seife legen.“ An der Klinik selbst gelten höchste Hygiene-Maßstäbe; ein sichtbares Zeichen für Patienten und Besucher sind zum Beispiel die über 150 Desinfektionsspender, die in der Klinik in den Fluren und Zimmern angebracht sind.

Hier ist Sparsamkeit völlig fehl am Platz, hier sollten sich vor allem auch Besucher und Angehörige reichlich bedienen, denn damit tragen sie unter anderem zur Sicherheit der Patienten bei: Indem sie beim Betreten und Verlassen der Klinik und des Krankenzimmers die Spender benutzen und sich die Hände desinfizieren, können sie das Infektionsrisiko für Patienten und Personal mindern.


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