30.10.2019, 12:55 Uhr

Klinikum St. Marien Amberg Freiwillige Helfer spenden Arbeitszeit – 600 Euro für Integrative Onkologie

Albert Krieger vom Gasthof Krieger und Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums. (Foto: Klinikum Amberg)Albert Krieger vom Gasthof Krieger und Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums. (Foto: Klinikum Amberg)

Etwas Gutes tun: Das war der zentrale Gedanke vieler freiwilliger Helfer, die sich dieses Jahr am Ausschank beim Wallfahrtsfest in Mariaort beteiligt und entschlossen haben, den Lohn für ihre Arbeitszeit zu spenden. 600 Euro kamen auf diese Weise zusammen, die jetzt der Integrativen Onkologie am Klinikum St. Marien Amberg zugutekommen.

AMBERG Jedes Jahr wird in Mariaort anlässlich des Feiertags Maria-Himmelfahrt ein Fest gefeiert, das neben Gottesdiensten auch zum Essen, Trinken und Verweilen an der Donau einlädt. Den Ausschank übernimmt traditionell der Gasthof Krieger.

Das Geld fließt nun in die Arbeit mit Krebspatienten. Mit der Integrativen Onkologie bietet das Klinikum Amberg betroffenen Patienten im Rahmen der konventionellen onkologischen Behandlung integrative Verfahren aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Entspannung, Psychoonkologie und Kunsttherapie an. „Da noch keine vollständige Rückfinanzierung über die Krankenkassen besteht, sind wir für den Fortbestand des Projektes weiterhin auf Spenden angewiesen“, erklärt Dr. Harald Hollnberger, der Ärztliche Direktor des Klinikums. Umso erfreulicher ist die Spende der Benefizaktion. „Ein herzliches Dankeschön an alle freiwilligen Helfer, wir freuen uns sehr über die positive Resonanz“, so Doris Kölbl, die Koordinatorin der Integrativen Onkologie. „Mit dem Geld können wir wieder einigen Patienten eine Teilnahme an Integrativen Verfahren ermöglichen. Betroffene können selbst aktiv werden und nachweislich zu ihrer Genesung beitragen.“


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