05.06.2019, 19:30 Uhr

„Voneinander lernen, miteinander helfen“ Aktionstag für Schulsanitätsdienste – Klinikum zeigt künftigem Fachpersonal Landeplatz und Notaufnahme

Ein Teil der Schulsanitäter erlebt tatsächlich eine Landung des Rettungshubschraubers auf dem Dachlandeplatz am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Dietl)Ein Teil der Schulsanitäter erlebt tatsächlich eine Landung des Rettungshubschraubers auf dem Dachlandeplatz am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Dietl)

Voneinander lernen, miteinander helfen.“ Unter diesem Motto stand der diesjährige Aktionstag für Schulsanitäter. Und gelernt haben die 50 Jungs und Mädels aus den verschiedenen Amberger Schulen und darüber hinaus sicherlich so einiges an diesem Tag. Am Nachmittag besuchten sie das Klinikum St. Marien Amberg. Hier bekamen sie einen genaueren Einblick rund um die Notaufnahme.

AMBERG Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es los. Für die erste Gruppe ging es in luftige Höhe. Sie besichtigten den Dachlandeplatz des Klinikums im siebten Stock. Hier erfuhren sie von Marco Bethmann, Organisationsleiter Dachlandeplatz, was alles im Falle einer Landung zu tun ist. Beispielsweise die brandschutzsichere Absicherung mit den Löschanlagen, das Einschalten der Positionslichter oder das Überwachen der grundlegenden Technik. Insgesamt gibt es am Klinikum über 30 Landeplatzhelfer, die allesamt eine spezielle Ausbildung bekommen haben. Eine Besonderheit des Landeplatzes ist auch, dass das Anfliegen auch nachts möglich ist. 200 Tonnen Stahl und Aluminiumprofile sind für diesen Landeplatz verbaut worden, auf dem es zu circa 300 Landungen pro Jahr kommt. Zu einer kam es auch an diesem Nachmittag. Die Schulsanis erlebten die Landung eines Hubschraubers aus Bayreuth live mit.

Die zweite Gruppe der Schulsanis besichtigte die Zentrale Notaufnahme. Joanna Kaluza, Praxisanleiterin und Krankenpflegerin zeigte den interessierten Schülern die elf Untersuchungs- und Behandlungsräume, die zwei Schockräume, den Gipsraum und je zwei Triage- und Isolationszimmer, sowie eine Überwachungsstation. Triageräume dienen dazu, bei Notfallpatienten die Dringlichkeit der Behandlung einzuschätzen. Die Schüler erfuhren außerdem, dass hier durchschnittlich pro Tag circa 75 bis 100 Patienten behandelt werden. Laut Statistik kommt 1 vital bedrohter Patient pro Tag. Natürlich konnte das zukünftige Fachpersonal auch alles rund um die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten erfragen. Und so endetet der „Aktionstag für Schulsanitätsdienste 2019“ – eine spannende Abwechslung vom Schulalltag gespickt mit wertvollen Infos rund um eine Notaufnahme und dem Landeplatz aus erster Hand.


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