02.05.2019, 14:39 Uhr

Üben für den Ernstfall Erstes Anästhesie-Simulationstraining in Amberg am Klinikum St. Marien

(Foto: Klinikum/Schlör)(Foto: Klinikum/Schlör)

Was tun, wenn während einer Narkose Komplikationen auftreten? Für diesen Ernstfall wurde jetzt bei einem vierstündigen Anästhesie-Simulationstraining geübt. Es war das erste Training dieser Art am Klinikum St. Marien Amberg. „Effiziente Kommunikation ist in Notfallsituationen das A und O“, betont Jens Schlör, Oberarzt der Klinik für Anästhesiolgie und operative Intensivmedizin am Klinikum.

AMBERG Im Notfall ist standardisiertes Verhalten besonders wichtig. Nur so können Fehler verhindert werden. „Jede noch so kleine Verletzung kann von Bedeutung sein“, so Schlör.

Besonders von Bedeutung bei solchen Trainings ist die Praxis, die stand auch beim Anästhesie-Simulationstraining im Fokus. So sind die zehn Teilnehmer mit Fallsituationen konfrontiert worden, die anschließend im Debriefing ausführlich besprochen wurden. „Damit garantieren wir eine effiziente Wissensvermittlung und einen großen Lernerfolg. Ich freue mich, dass unser erstes Amberger Simulationstraining ein riesiger Erfolg war. Alle Teilnehmer haben sich mit großem Engagement auf die Situationen eingelassen“, freut sich Patrick Holler von der Klinik für Anästhesiolgie und operative Intensivmedizin. Für die Zukunft sind zwei Simulationstrainings pro Jahr geplant.


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