16.04.2019, 21:06 Uhr

Mitgliederversammlung Verein „FLIKA“ war 2018 sehr aktiv

Margit Meier, Michaela Leitl, Oskar Schmidt, Christine Hecht, Susanne Strobel. Foto: Uschald (Foto: Uschald)Margit Meier, Michaela Leitl, Oskar Schmidt, Christine Hecht, Susanne Strobel. Foto: Uschald (Foto: Uschald)

Der Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg, kurz „FLIKA“, ist auch im vergangenen Jahr sehr aktiv gewesen. Das war jetzt das Fazit bei der Mitgliederversammlung. „Für mich ist es sehr wichtig, mit ;FLIKA‘ präsent zu sein und damit die Arbeit von ;FLIKA‘ bekannt zu machen“, so die erste Vorsitzende des Vereins, Margit Meier.

AMBERG Eines dieser Angebote ist „FLIDIABS“, ein Gruppentreff für Kinder und Jugendliche, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. „FLIDIABS“ will den Betroffenen und ihren Familien Hilfestellung im Alltag bieten und über wichtige aktuelle Neuerungen informieren. „Außerdem ist unser Gruppentreff eine gute Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen“, so Margit Meier. „Wir treffen uns jeden 1. Mittwoch im Quartal: Besprochen werden die unterschiedlichsten Themen. Das geht vom losen Erfahrungsaustausch über Gespräche darüber, wie man technische Geräte wie Insulinpumpen oder Reha-Maßnahmen beantragen muss bis hin zu Ernährungstipps.“ Neben den regelmäßigen Treffen organisiert „FLIKA“ auch gemeinsame Aktivitäten wie das Grillfest und ein Sommerfest.

Auch die Kindertrauergruppe läuft weiter, welche eng mit dem Hospizverein Amberg zusammen arbeitet. Die Nachfrage dafür ist nach Auskunft von Angela Hering vom Hospizverein schwankend, zuletzt zwischen vier und elf Kindern. „Es ist ein Handicap, dass sich die Eltern nicht bei uns melden“, sagte Hering. Anmeldungen nimmt der Hospizverein unter der Telefonnummer 09621/ 12430 entgegen. Ziel für das laufende Jahr ist es, die Trauergruppe und Ihr Angebot bekannter zu machen.

Seit 1. Oktober 2015 gibt es das Projekt „Harl.e.kin“, das sich um die sozialmedizinische Nachsorge kümmert. Nachsorge für Frühgeborene und Risikokinder. „FLIKA“ arbeitet hier Hand in Hand mit der Kinderklinik und der interdisziplinären Frühförderstelle der Lebenshilfe. Der häufigste Aufnahmegrund in die „Harl.e.kin“-Nachsorge war die Unsicherheit der Eltern und die damit einhergehende emotionale Belastung. Neben Sorgen und Ängsten um den Gesundheitszustand und die körperliche Entwicklung des Säuglings, so Schlosser, nahmen vor allem Schwangerschaftsdepressionen bzw. frühe psychosomatische Erkrankungen bei einem Elternteil zu.

Das Aushängeschild ist natürlich das „FLIKA“-Kinderbetreuungszimmer am Klinikum St. Marien, dass 365 Tage im Jahr geöffnet ist, um Kindern das Warten im Klinikum zu verkürzen. Im Jahr 2018 wurden über 2.800 Kinder im Kinderzimmer betreut.

„,FLIKA‘ war auch 2018 wieder sehr aktiv“, erklärt Margit Meier zu Beginn ihres Rechenschaftsberichts. „Im Mai veranstaltete das Team von ,FLIDIABS‘ mit den Kindern und deren Familien einen Sommertag mit Plättenfahrt, Spielen am Piratenspielplatz und Ausklingenlassen im Winkler Biergarten. Außerdem waren wir beispielsweise beim Amberger Altstadtfest, beim Kinderfest am LGS-Gelände, beim Hoffest der Familie Trummer in Hahnbach, beim Kindergesundheitstag oder beim Klinikums-Weihnachtsmarkt mit Ständen vertreten.“ Daneben wurde bei verschiedenen Veranstaltungen übers Jahr verteilt für „FLIKA“ gesammelt. Das Highlight im letzten Jahr, war der Bluster Run am Monte Kaolino in Hirschau. Dieser Hindernislauf ist eine Herausforderung für jeden Sportler. „FLIKA“ profitierte hierbei durch eine Spende von 2.500 €. In diesem Jahr findert der Bluster Run bereits am 1. Juni am Monte Kaolino statt. „Wir sind sehr dankbar für die vielen Spenden“, freute sich die Vorsitzende. „Sie sind sehr wichtig für „FLIKA“. Nur durch sie schaffen wir es, unsere Arbeit und unsere Projekte auch in Zukunft zu finanzieren.“ Investiert wurden die Spenden im vergangenen Jahr beispielsweise in neue Möbel für das Kinder-Besuchszimmer im Klinikum, zwei neue Mitarbeiterinnen für die Kinderbetreuung wurden eingestellt, in neue Messgeräte und Sensoren für FLIDIABS oder in Weihnachtsgeschenke für Kinder aus sozial schwachen Familien. „Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die uns helfen und an alle Spender, die uns – und damit betroffene Familien – unterstützt haben“, bedankte sich Margit Meier. „Ohne diese Unterstützung könnte „FLIKA“ die Arbeit für die kranken Kinder nicht leisten.“

Zum Schluss wieß Margit Meier noch auf das Benefizkonzert von „SingingWitt“ am 20. September um 19 Uhr im ACC hin. Karten hierfür gibt es im „FLIKA“-Zimmer im Klinikum St. Marien Amberg sowie bei NT-Ticket.

Weitere Infos zu den Angeboten von „FLIKA“ und zu den aktuellen Terminen finden Interessierte auch unter www.flika.de im Internet.


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