17.12.2018, 23:08 Uhr

Herzige Aktion Kneippverein spendet 152 Kissen für Brustkrebs-Betroffene

Der Kneippverein Fensterbachtal überreicht 152 Herzkissen an Dr. Thomas Papathemelis. (Foto: Klinikum/Uschold)Der Kneippverein Fensterbachtal überreicht 152 Herzkissen an Dr. Thomas Papathemelis. (Foto: Klinikum/Uschold)

Plätzchen, Tee und Zusammensitzen in gemütlicher Runde – all das gehört zum Advent. Für 25 Frauen des Kneippvereins Fensterbachtal ist das aber noch nicht alles. Seit drei Jahren tun sie so kurz vor Weihnachten, dem Fest der Liebe, etwas Gutes.

AMBERG Und so wird an den Adventssonntagen nicht nur gemütlich beisammen gesessen, sondern auch genäht und geschneidert. Herausgekommen sind dabei in diesem Jahr rund 152 Herzkissen für Brustkrebs-Patientinnen. Diese wurden nun stellvertretend von fünf Damen des Kneippvereins an den Chefarzt der Frauenklinik Dr. Thomas Papathemelis überreicht.

Die liebevoll gefertigten, bunten Kissen sollen den Patientinnen als Mutmacher dienen für die schwere Zeit, die die Betroffenen gerade durchmachen. Und neben ihrem hübschen Aussehen, erfüllen die Kissen außerdem einen sehr praktischen Zweck. Denn dank ihrer speziellen Form lindern die weichen Seelentröster Druck- und Narbenschmerzen unter den Achseln bei frisch operierten Brustkrebs-Patientinnen. Vor dem operativen Eingriff kann jede Patientin sich „ihr“ Lieblingskissen aussuchen. Da ist dann nicht nur das Design entscheidend, sondern auch die kleinen Sprüchlein, die an jedes Kissen angebracht sind.

Chefarzt Dr. Thomas Papathemelis bedankte sich für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk seiner Patientinnen: „Unsere Patientinnen sind medizinisch bei uns in besten Händen, aber der emotionale Halt ist ebenfalls eine wichtige Komponente bei Brustkrebserkrankungen“, so der Mediziner, dessen Frauenklinik auch 2018 vom Magazin „Focus Gesundheit“ auf die Bestenliste gewählt wurde. Doch neben fachlicher Top-Versorgung, die die Experten in Frauenklinik und Brustkrebszentrum bündeln, sei es für betroffene Frauen vor allem ein schönes Zeichen, zu wissen, dass in dieser schwierigen Phase andere an sie denken, sagte Dr. Papathemelis und bedankte sich beim Kneippverein Fensterbachtal herzlich für jedes einzelne Kissen.


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