07.12.2018, 10:18 Uhr

Umgehend therapieren Neues Gerät in der Endoskopie für die Dünndarm-Behandlung am Klinikum Amberg im Einsatz

Priv.-Doz. Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Gräß)Priv.-Doz. Dr. Marc Dauer, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Gräß)

Jährlich werden in Deutschland 2,5 Millionen Menschen im Krankenhaus wegen Krankheiten des Magen-Darm-Traktes behandelt. Häufig erfolgt die Aufnahme unter dem Verdacht auf einen chronischen Blutverlust über den Magen-Darm-Trakt. Die Klinik für Innere Medizin II am Klinikum St. Marien Amberg unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. med. Marc Dauer verfügt seit jeher über die modernsten Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand der Technik.

AMBERG So wird seit längerem die Kapsel-Endoskopie angeboten, eine schonende Untersuchungstechnik zur Abklärung von Erkrankungen des Dünndarmes. Jetzt bietet die Klinik zusätzlich die Ballon-Enteroskopie an, eine Spezialtechnik zur direkten endoskopischen Untersuchung und Therapie am Dünndarm. Die Ballon-Enteroskopie komplettiert das umfassende endoskopische Behandlungsangebot. Vorteil der Methode ist, dass neben der Diagnostik auch unmittelbar eine endoskopische, also wenig eingreifende Behandlung am Dünndarm erfolgen kann. So können zum Beispiel Veränderungen an Blutgefäßen, die zur chronischen Blutung führen, verödet werden oder auch gutartige Tumore im Dünndarm entfernt werden. Die Behandlung erfolgt für den Patienten in der Regel stationär auf Zuweisung durch den Haus- oder Facharzt.


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