09.10.2018, 10:03 Uhr

„Kunst im öffentlichen Raum“ Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Gymnasiums malten für Patienten am Klinikum AMberg

(Foto: Klinikum/Götz)(Foto: Klinikum/Götz)

„Kunst im öffentlichen Raum“ – unter diesem Motto ist das P-Seminar Kunst des Erasmus-Gymnasiums Amberg gestanden. 15 Kollegiaten des Erasmus Gymnasiums Amberg haben im Rahmen dieses Seminars verschiedene Leinwände für die Dialysestation des Klinikums St. Marien Amberg gestaltet, um für die Patienten durch farbenfrohe Werke ein angenehmeres Ambiente zu schaffen.

AMBERG „Das P-Seminar ist ein Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung. Es ist Teil der gymnasialen Oberstufe in Bayern und soll die Schüler bei ihrer Berufswahl unterstützen und sie auf die Anforderungen von Hochschule und Berufswelt vorbereiten“, erklärt Kursleiterin Dr. Veronika Schweighart. Zum Auftakt der Projektphase besuchten die Kollegiaten zusammen mit ihrer Kursleiterin das Klinikum St. Marien Amberg, das für das P-Seminar als externer Partner ausgewählt wurde. Die Stationsleitung Birgit Haas und Oberarzt Dr. Lothar Kornalik führten die Kollegiaten durch die Räumlichkeiten. Gemeinsam mit den Patienten, die mehrmals die Woche mehrere Stunden zur Dialyse auf der Station liegen, besprachen die Schüler die Motiv- und Farbwünsche. Außerdem wurde ein Konzept für die Raumgestaltung entwickelt. „Wir finden es sehr gut, dass sich die Schülerinnen und Schüler so für unsere Patienten engagiert haben“, so Klinikumsvorstand Manfred Wendl bei der Vernissage. Und Pflegedirektorin Kerstin Wittmann fügt hinzu: „Wir haben dieses Projekt sehr gerne als externer Partner unterstützt und freuen uns über die tollen Bilder, die dabei entstanden sind.“

Zum Überthema „Natur“ wurden insgesamt 16 farbenfrohe, optimistische, meist sehr großformatige und künstlerisch ansprechende Leinwände gestaltet. In ihrer Motivwahl waren die Kollegiaten dabei völlig frei. So entstanden neben idyllischen Landschaften auch stark vergrößerte florale Details wie Blüten und Knospen oder freiere Naturinterpretationen, die schon ins Abstrakte gehen.

Die fertigen Bilder wurden auf der Station aufgehängt und sollen dort auch bleiben. Geplant ist allerdings, dass die Bilder vorübergehend noch im Ausstellungsbereich im Erdgeschoss allen Besuchern und Patienten zugänglich gemacht werden sollen.


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