20.09.2018, 12:16 Uhr

Beitrag zur Strukturentwicklung Bayerisches Landesamt für Pflege in Amberg offiziell eröffnet

(Foto: Kacso Sandor/123rf.com)(Foto: Kacso Sandor/123rf.com)

Das neue Landesamt für Pflege ist am Donnerstag in Amberg von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker offiziell eröffnet worden. Ministerin Huml betonte: „Ich freue mich, dass unser Landesamt für Pflege innerhalb weniger Monate aufgebaut werden konnte. Damit kann es sich schon jetzt um wichtige Aufgaben kümmern. Wir sorgen dafür, dass die im April beschlossenen Maßnahmen des bayerischen Pflege-Paketes schnell bei den Menschen ankommen.“

AMBERG Minister Füracker unterstrich: „Das neue Landesamt für Pflege ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Heimatstrategie der Staatsregierung. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Strukturentwicklung in Nordbayern und stärkt den Gesundheitsstandort Oberpfalz. Mit dem Landesamt für Pflege in Amberg unterstreicht die Staatsregierung einmal mehr, welche große Bedeutung sie der Stärkung des ländlichen Raums und dem Thema Pflege beimisst.“

Huml verwies darauf, dass bereits mehr als 250.000 Anträge für das Bayerische Landespflegegeld vorliegen. Die Ministerin erläuterte: „Das ist ein schöner Erfolg. Mit dem Landespflegegeld in Höhe von 1.000 Euro jährlich stärken wir die Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Menschen in Bayern. Sie können damit zum Beispiel den Menschen, die sich um sie kümmern, eine Anerkennung zukommen lassen – oder sich selbst etwas Gutes tun. Auch unser Hebammenbonus stößt weiter auf großes Interesse. Mittlerweile haben wir Anträge von 102 Hebammen bekommen.“

Der Präsident des Landesamts für Pflege, Dr. Dr. Markus Schick, ergänzte: „Wir verstehen uns als Kümmerer für die Belange der Pflege in Bayern. Als erstes großes Projekt werden wir beim Landesamt für Pflege die Abteilung für das neue bayerische Landespflegegeld aufbauen. Ein weiteres zentrales Projekt wird die Unterstützung des Ausbaus der Pflege-Infrastruktur sein - unter anderem mit der Schaffung von mindestens 500 neuen Plätzen in der Kurzzeitpflege zur Entlastung der Familien von Pflegebedürftigen sowie von jährlich rund 1.000 neuen stationären Pflegeplätzen. Das Landesamt wird darüber hinaus Aufgaben unter anderem in den Bereichen Hospiz- und Palliativversorgung, Demenzstrategie, Ehrenamt in der Pflege und beim Bayerischen Hebammenbonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro übernehmen.“ Huml erläuterte: „Bereits seit Mitte Juli organisiert ein Kernteam die ersten Fachaufgaben der Behörde. Aktuell sind 26 Beschäftigte am Landesamt tätig, bis Jahresende sollen es bereits 50 sein.“

Füracker ergänzte: „Das Landesamt für Pflege konnte nur deshalb so schnell starten, weil wir auf eine engagierte Zusammenarbeit vor Ort bauen konnten. Ich bedanke mich daher bei den Verantwortlichen in der Region, allen voran bei Herrn Oberbürgermeister Michael Cerny, Herrn Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz und bei der Immobilien Freistaat Bayern, die den Mietvertrag für den Freistaat Bayern geschlossen hat. Ich bin mir sicher: In der schönen Stadt Amberg und seiner Umgebung werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Pflege sehr wohlfühlen.“


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