02.07.2018, 14:55 Uhr

Vorträge und Workshops Drogenbeauftragte der Bundesregierung kommt zu den Präventionstagen in der Stadthalle Burglengenfeld

Ambitioniertes Projekt in der Stadthalle: Die Präventionstage 2018 bringen verschiedene Akteure aus dem Bereich Prävention an einem Ort zusammen. (Foto: bialasiewicz/123rf.com)Ambitioniertes Projekt in der Stadthalle: Die Präventionstage 2018 bringen verschiedene Akteure aus dem Bereich Prävention an einem Ort zusammen. (Foto: bialasiewicz/123rf.com)

Die Stadt Burglengenfeld präsentiert am 10. und 11. Juliein ambitioniertes Projekt, das es so im Städtedreieck noch nicht gegeben hat: die so genannten Präventionstage unter dem Motto „Prävention von Jugendlichen – für Jugendliche“.

BURGLENGENFELD Zwei Tage lang befassen sich in der Stadthalle Burglengenfeld Aussteller, Vorträge und Workshops mit Themen wie Drogenprävention, Spielsucht, Depressionen und Alkoholmissbrauch. Die Veranstaltung ist an beiden Vormittagen exklusiv für Schulen und am Abend des 10. Juli von 17 bis 20 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Schirmherrschaft für die „Präventionstage Burglengenfeld 2018“ hat die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, übernommen; als Ehrenschirmherrin fungiert Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Mortler wird zur Eröffnung der Präventionstage am Dienstag, 10. Juli, am Vormittag nach Burglengenfeld kommen und sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Am Abend des 10. Juli werden die Präventionstage zudem um eine Vortragsreihe von 17 bis 20 Uhr ergänzt, welche sich vorwiegend an Eltern - und natürlich auch Schülerinnen und Schüler - richtet. Ebenfalls geöffnet ist der Messebetrieb in Halle 1 und 3.

Für musikalische Umrahmung des Abends sorgen die „Nasty Royals aus Nabburg. An den Ständen mit zum Teil interaktiven Angeboten zur Verfügung stehen: DrugStop (Drogenhilfe Regensburg e.V.), Psychosoziale Aids-Beratungsstelle Oberpfalz, AOK Direktion Amberg, Techniker Krankenkasse Regensburg, Polizeiinspektion Burglengenfeld, Hauptzollamt Regensburg, Fachambulanz für Suchtprobleme Regensburg, Kreuzbund Region Schwandorf (mit Rauschbrillen-Lauf), Gesundheitsamt Schwandorf, kopfhoch.de (Online- und Telefonberatung für Kinder und Jugendliche des Kinderschutzbundes Regensburg), Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern (Büro Nordost), Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (mit Fahrsimulator), medbo (Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Regensburg), DAK Gesundheit Cham, Beratungsstelle zu Esstörungen „Waagnis“ Regensburg und der „KlarSicht“-Mitmachparcours der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung.

Die Idee zu den Präventionstagen kam aus den Reihen der Fokusgruppe Jugend, der es ein wichtiges Anliegen war, verschiedene Akteure der Prävention an einen Ort zusammenzubringen. Fokusgruppen-Leiter Merlin Bloch und seine Mitstreiterin Angelika Pron stellten selbst die Liste der Aussteller, Themenbereiche und Vorträge in mühsamer Kleinarbeit zusammen.

„Die Idee finde ich gut“, so Bürgermeister Thomas Gesche, „darum setzen wir von der Stadt sie gerne um.“ Im Rathaus sorgten Ulrike Pelikan-Roßmann aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Christine Hinz aus dem Büro des Bürgermeisters dafür, dass aus der Idee der Fokusgruppe ein umsetzungsreifes Konzept wurde. Benedikt Göhr von der Ewent Werkstatt war von den Präventionstagen derart begeistert, dass er sich als Sponsor der Veranstaltung zur Verfügung stellte.


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