24.05.2018, 12:18 Uhr

Jahreskrankenhausbauprogramm Freistaat fördert Baumaßnahme am Krankenhaus St. Barbara mit 18,15 Millionen Euro

(Foto: mh)(Foto: mh)

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Heimat- und Finanzminister Albert Füracker haben das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 freigegeben.

SCHWANDORF/BAYERN Huml betonte: „Bayern steht für eine flächendeckende leistungsfähige Krankenhausversorgung.“ „Die bayerischen Kliniken können auf den Freistaat als starken und verlässlichen Finanzierungspartner zählen. In diesem Jahr stellen wir 373 Millionen Euro für die laufenden Bauvorhaben zur Verfügung“, ergänzte Füracker. Grundlage für dieses hohe Fördervolumen ist die Erhöhung des Krankenhausförderetats um 140 Millionen Euro auf 643 Millionen Euro. Die Krankenhausfördermittel bringen der Freistaat und seine Kommunen gemeinsam auf.

Finanzminister Füracker ergänzte: „Die deutliche Mittelaufstockung eröffnet zusätzlich den Spielraum, fünf Bauvorhaben vorgezogen zu berücksichtigen. Für diese Projekte beginnt die Finanzierung damit bis zu drei Jahre früher als ursprünglich geplant.“ Gesundheitsministerin Huml fügte hinzu: „Das bedeutet, dass die Krankenhausträger für ihre Baumaßnahmen an den Kliniken in Wasserburg, Straubing, Rotthalmünster, Naila und Krumbach noch in diesem Jahr erste Mittel abrufen können. Konkret stehen für diese fünf Vorhaben 2018 insgesamt Fördermittel in Höhe von 7 Millionen Euro zur Verfügung.“

Die vorgezogene Mittelbereitstellung entlastet die Krankenhausträger von Vorfinanzierungskosten. Huml erläuterte: „Die Umsetzung der Bauvorhaben kann erheblich beschleunigt werden. Davon profitieren die Patienten, da die Versorgungsqualität gesteigert wird. Dies ist ein positives Signal für den Erhalt unserer qualitativ hochwertigen stationären medizinischen Versorgung in allen bayerischen Regionen.“ Die Gesundheitsministerin betonte ferner: „In Bayern verfügen wir in Stadt und Land über leistungsfähige Krankenhäuser, die gut erreichbar sind und eine qualitativ hochwertige Behandlung bieten. Um langfristig stationäre Versorgungsstrukturen zu erhalten und die Herausforderungen des medizinischen Fortschritts in einer sich wandelnden Gesellschaft zu bewältigen, müssen wir kontinuierlich in unsere Kliniken investieren. Das tun wir zum Wohle der Menschen in unserem Land!“

„Bayern leistet in der Krankenhausförderung deutlich mehr als andere Bundesländer. Allein in den letzten zehn Jahren haben wir etwa 4,7 Milliarden Euro für Investitionen an unseren Kliniken ausbezahlt. Damit nimmt der Freistaat eine Spitzenposition unter den Ländern ein“, betonte Füracker. Das Jahreskrankenhausbauprogramm 2018 umfasst insgesamt 108 Bauprojekte mit einem Gesamtkostenvolumen von rund zwei Milliarden Euro.

Folgende Maßnahmen können vorzeitig starten

Aus dem Bauprogramm 2019:

•Klinikum St. Elisabeth Straubing; Bauabschnitt 1, Kostenvolumen: 49,00 Millionen Euro, Förderrate 2018: 1,45 Millionen Euro

Kreiskrankenhaus Rotthalmünster; Bauabschnitt 1, Kostenvolumen: 3,80 Millionen Euro, Förderrate 2018: 1,09 Millionen Euro

Klinik Krumbach; Neubau OP-Abteilung u. Zentralsterilisation, Kostenvolumen: 6,43 Millionen Euro, Förderrate 2018: 1,09 Millionen Euro

Aus dem Bauprogramm 2020:

kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn; Bauabschnitt 2, Kostenvolumen: 38,34 Millionen Euro, Förderrate 2018: 2,54 Millionen Euro

Aus dem Bauprogramm 2021:

Klinik Naila; Bauabschnitt 2, Kostenvolumen: 7,30 Millionen Euro, Förderrate 2018: 0,80 Millionen Euro

Weitere besonders hervorzuhebende Vorhaben aus dem Krankenhausbauprogramm

Klinikum Schwabing München, Neustrukturierung, Kostenvolumen: 82,01 Millionen Euro, Förderrate 2018: 6,14 Millionen Euro

Schön Klinik Bad Aibling, Erweiterungsbau, Kostenvolumen: 19,91 Millionen Euro, Förderrate 2018: 16,61 Millionen Euro

DonauIsar-Klinikum Deggendorf, Bauabschnitt 7, Kostenvolumen: 21,45 Millionen Euro, Förderrate 2018: 4,72 Millionen Euro

St. Barbara Krankenhaus Schwandorf, Bauabschnitt 1, Kostenvolumen: 38,80 Millionen Euro, Förderrate 2018: 18,15 Millionen Euro

Helmut-G.-Walther-Klinikum Lichtenfels, Ersatzneubau, Kostenvolumen: 73,98 Millionen Euro, Förderrate 2018: 18,70 Millionen Euro

Bezirksklinikum Ansbach, Erweiterung Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Kostenvolumen: 12,27Millionen Euro, Förderrate 2018: 6,21 Millionen Euro

Klinik Kitzinger Land Kitzingen, Bauabschnitt 1, Kostenvolumen: 16,64 Millionen Euro, Förderrate 2018: 4,00 Millionen Euro

Klinikum Augsburg, Bauabschnitt 4, Kostenvolumen: 98,77 Millionen Euro, Förderrate 2018: 21,67 Millionen Euro


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