17.04.2018, 13:45 Uhr

„FLIKA“-Mitgliederversammlung „Projekte werden gut angenommen“ – Förderverein am Klinikum St. Marien Amberg zieht eine positive Bilanz

„FLIKA“-Vorsitzende Margit Meier im Gespräch mit einer „FLIKA“-Mitarbeiterin. (Foto: Klinikum/Gräß)„FLIKA“-Vorsitzende Margit Meier im Gespräch mit einer „FLIKA“-Mitarbeiterin. (Foto: Klinikum/Gräß)

Der Förderverein Klinik für Kinder und Jugendliche am Klinikum St. Marien Amberg, kurz „FLIKA“, ist auch im vergangenen Jahr sehr aktiv gewesen. Das war jetzt das Fazit bei der Mitgliederversammlung. „Unsere Projekte werden gut angenommen“, so die erste Vorsitzende des Vereins, Margit Meier. „Das zeigt, dass die Angebote, die ,FLIKA‘ unterstützt, auch tatsächlich gebraucht werden.“

AMBERG Eines dieser Angebote ist „FLIDIABS“, ein Gruppentreff für Kinder und Jugendliche, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. „FLIDIABS“ will den Betroffenen und ihren Familien Hilfestellung im Alltag bieten und über wichtige aktuelle Neuerungen informieren. „Außerdem ist unser Gruppentreff eine gute Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen“, so Margit Meier. „Wir treffen uns jeden 1. Mittwoch im Quartal: Besprochen werden die unterschiedlichsten Themen. Das geht vom losen Erfahrungsaustausch über Gesprächen darüber, wie man technische Geräte wie Insulinpumpen oder Reha-Maßnahmen beantragen muss bis hin zu Ernährungstipps.“ Neben den regelmäßigen Treffen organisiert „FLIKA“ auch gemeinsame Aktivitäten wie das Grillfest oder die Frühjahrswanderung im vergangenen Jahr. „Für 2018 ist auch wieder ein Sommerfest geplant“, erzählte die erste Vorsitzende. „Und eine Plättenfahrt mit Besuch des Piratenspielplatzes wird es im Mai geben.“ Im Herbst 2017 ist nach intensiver Bewerbung wieder die Kindertrauergruppe gestartet. „Dabei arbeiten wir eng mit dem Hospizverein Amberg zusammen“, erläuterte Margit Meier. Während des Jahres kamen immer wieder Anfragen aus dem Umfeld der Teilnehmer der Gruppe – von Angehörigen, Lehrern oder Erziehern beispielsweise. Deshalb entstand die Idee, im November einen Vortrag für die Öffentlichkeit anzubieten. „Dazu haben wir im Vorfeld spezielle Fachstellen angeschrieben. Die Resonanz bei Erziehern und Sozialpädagogen war gut“, schilderte die Vorsitzende. „So gut, dass wir im März dieses Jahres eine neue Gruppe mit elf Kindern beginnen konnten.“ Für den Ausbau der Gruppenstunden sollen zusätzlich zu den derzeit drei ehrenamtlichen Betreuern ein oder zwei weitere Ehrenamtliche gewonnen werden. „Außerdem möchten wir unsere Kindertrauerbegleiter weiter fortbilden.“

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Rechenschaftsbericht: „,FLIKA‘ war auch 2017 wieder sehr aktiv“, so Margit Meier. „Im Januar konnten wir mit Unterstützung der Sparkassen Amberg-Sulzbach wieder unser alljährliches Kickerturnier ausrichten. Außerdem waren wir beispielsweise beim Amberger Altstadtfest, beim Kinderfest oder beim Klinikums-Weihnachtsmarkt mit Ständen vertreten.“ Ende Juni konnte das zehnjährige Bestehen der „Sozialmedizinischen Nachsorge“ gefeiert werden. Daneben wurde bei verschiedenen Veranstaltungen übers Jahr verteilt für „FLIKA“ gesammelt. „Wir sind sehr dankbar für die vielen Spenden“, freute sich die Vorsitzende. „Sie sind sehr wichtig für ,FLIKA‘. Nur durch sie schaffen wir es, unsere Arbeit und unsere Projekte auch in Zukunft zu finanzieren.“ Investiert wurden die Spenden im vergangenen Jahr beispielsweise in neue Möbel für das Kinder-Besuchszimmer im Klinikum, in die Fortbildung des Betreuungspersonals von „FLIKA“, in weitere Flaschenwärmer für die Kinderintensivstation, in neue Messgeräte und Sensoren für „FLIDIABS“ oder in Weihnachtsgeschenke für Kinder aus sozial schwachen Familien. „Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die uns helfen und an alle Spender, die uns – und damit betroffenen Familien – unterstützt haben“, bedankte sich Margit Meier. „Ohne diese Unterstützung könnte ,FLIKA‘ die Arbeit für die kranken Kinder nicht leisten.“

Wer Interesse an einem der Angebote von „FLIKA“ hat oder als ehrenamtlicher Helfer oder Mitglied den Verein unterstützen möchte, kann sich an Margit Meier telefonisch unter der Nummer 09621/ 38-1202 oder perMail an meier.margit@klinikum-amberg.de wenden. Weitere Infos zu den Angebotenund zu den aktuellen Terminen finden Interessierte auch unter www.flika.de im Internet.


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